
Geheimnisse im Prinz-Eugen-Park, Eis im Fideliopark
Warum hat die Feuerwehr ein Auto in einem Schwimmbecken versenkt? Was ist die Biberburg? Wie werden die künftigen Bewohner*innen im Seniorenheim der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern (IKG) leben, wenn das Gebäude fertig ist? Und wie schmeckt die Bratwurst im Quartierscafé Geqo? Diesen Fragen gingen die SPD-Stadtratsmitglieder Anne Hübner und Nikolaus Gradl bei der #089vorOrt-Tour der SPD/Volt-Stadtratsfraktion in Bogenhausen nach. Unter dem Motto „Hinter den Kulissen im Prinz-Eugen-Park konnten selbst langjährige Bewohner*innen noch Neues entdecken. Fast 5000 Menschen leben inzwischen im Prinz-Eugen-Park, einer der modernsten Neubausiedlungen Münchens. Genossenschaften und städtische Wohnungsbaugesellschaften haben hier günstige Wohnungen für Menschen jeden Alters gebaut, Gemeinschaft wird im Viertel großgeschrieben.
Erster Stopp: die Berufsfeuerwehr München, die in einem unscheinbaren Gebäude einen ganz besonderen Übungsraum hat. In einem tiefen Becken ist ein Auto versenkt. Dort wird trainiert, wie man jemanden aus einem Fahrzeug befreit, was laut Michael Schneebichler aber zum Glück nur selten passiert. Weiter geht es zur Biberburg – ein neuer Kletter-Abenteuerspielplatz, der in Kürze eröffnet wird. Normalerweise sind Spielplätze erst zugänglich, wenn auch die Außenanlagen drumherum fertig sind. Doch im Viertel ist jede*r dritte Bewohner*innen unter 14 Jahren – ein Spielplatz wird dringend benötigt. Grund genug für eine Ausnahme.
Ein paar Hundert Meter weiter entsteht das neue Seniorenheim der IKG mit Synagoge. Die IKG will sich dem Viertel öffnen, sagt Steven Guttmann, IKG-Geschäftsführer. Die Eröffnung ist im Mai geplant. Ganz auf eine Mauer kann das Seniorenheim aber nicht verzichten. Der Terroranschlag auf die Synagoge in Halle zwang zur Umplanung. Gleich gegenüber ist das Quartierscafé Geqo. Hier gibt es heute Bratwürste und vegetarische Gazpacho. Ein gelungener Abschluss einer Tour. „Es ist schön zu sehen, was hier im Prinz-Eugen-Park entstanden ist“, sagt Stadträtin Anne Hübner. „Günstige Wohnungen, Läden in der Nähe, ein Café, Schulen und Kitas, Freizeitflächen und ein schönes Zusammenleben von Jung und Alt – so stellen wir uns einen modernen Stadtteil in München vor.“
Der zweite Vor-Ort-Termin der Bogenhausen-Tour führt zum Spielplatz am Fideliopark. Bürgermeisterin Verena Dietl und die Stadtratsmitglieder Anne Hübner, Nikolaus Gradl und Lena Odell laden zum Polittalk bei Kaffee und Kuchen. Bei heißen Temperaturen ist aber vor allem das Eis gefragt. Viele junge Menschen kommen vorbei, um zu diskutieren. Darüber, was eine Bürgermeisterin macht, über Politik im Stadtrat und warum rechtsextreme Parteien niemals eine Alternative sind. Auch ganz konkrete Vorschläge nennen sie. Im Fideliopark fehlt es an öffentlichen Toiletten. Hier will sich SPD/Volt einsetzen – damit Oberföhring noch ein Stück lebenswerter wird.










