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25 Jahre autofreier Tag auf der Ludwigstraße – Zamanand Festival im September 2026

25 Jahre autofreier Tag auf der Ludwigstraße - Zamanand Festival im September 2026
Foto: © Zamanand

Sparda-Bank Zamanand Festival am 12. und 13. September / Ludwigstraße wird erneut zum offenen Stadtraum / Ausstellung des Baureferats zeigt die künftige Entwicklung der Straße / In Kooperation mit dem Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München

Am 12. und 13. September 2026 verwandelt sich die Ludwigstraße zwischen Odeonsplatz und Siegestor erneut in einen offenen Stadtraum für Nachhaltigkeit, Kultur, gesellschaftliches Engagement und Begegnung. Beim Sparda-Bank Zamanand Festival treffen Initiativen, Vereine, Kultur, Musik und Zukunftsthemen mitten auf einer der bekanntesten Straßen Münchens aufeinander.

Das Festival findet in Kooperation mit dem Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München statt. Hauptpartnerin ist die Sparda-Bank München, Schirmherr ist Bürgermeister Dominik Krause. Diese Partnerstruktur wurde bereits zur ersten Festival-Ausgabe 2026 etabliert.

Die Ludwigstraße aus einer anderen Perspektive
Für zwei Tage verändert sich nicht nur die Nutzung der Ludwigstraße, sondern auch die Perspektive auf sie. Die große Perspektive der Ludwigstraße – ihre lange Sichtachse zwischen Odeonsplatz und Siegestor – wird beim Zamanand unmittelbar erlebbar: zu Fuß, ohne Autoverkehr und mitten auf der Straße.

Wo im Alltag Fahrbahnen und Verkehr den Raum prägen, bewegen sich beim Festival Menschen entlang der gesamten Achse, bleiben stehen, begegnen sich und nehmen die Ludwigstraße aus der ursprünglichen Perspektive wahr. Die historische räumliche Idee wird damit ganz niedrigschwellig erfahrbar – nicht als Architekturgeschichte, sondern durch die tatsächliche Nutzung des Stadtraums.

„Das Besondere am Zamanand ist für mich, dass wir nicht einfach nur eine Straße sperren. Für zwei Tage verändert sich, wie dieser Raum wahrgenommen und genutzt wird. Man kann mitten auf der Ludwigstraße stehen, die gesamte Achse erleben, Menschen treffen und sich den Stadtraum auf eine ganz unmittelbare Weise aneignen“, sagt Manuel Schaumann, Geschäftsführer der gemeinnützigen Zamanand gUG und Festivalleiter.

Eine Idee, die seit 25 Jahren weiterlebt
2026 blickt die Ludwigstraße zugleich auf 25 Jahre autofreier Tag zurück. Was vor einem Vierteljahrhundert mit der Idee begann, die Straße temporär für Menschen statt für Autos zu öffnen, entwickelte sich zunächst zum Streetlife Festival und lebt heute im Zamanand Festival weiter.

Der Gedanke dahinter ist bis heute aktuell: Was entsteht, wenn eine der zentralen Verkehrsachsen Münchens für kurze Zeit anders genutzt wird?

Das Zamanand führt diese Idee weiter. Aus einer gesperrten Straße wird für ein Wochenende ein gemeinsamer Stadtraum – mit Bühnen, Workshops, Diskussionen, Mitmachaktionen, Musik, Performance, Sport, Kunst und Begegnung.

Die Ludwigstraße verändert sich auch dauerhaft
In diesem Jahr bekommt diese Frage eine zusätzliche Aktualität. Denn die Ludwigstraße wird sich nicht nur während des Festivals verändern – sie steht auch vor einer baulichen Weiterentwicklung. Wie diese künftig aussehen soll, können Besucher*innen direkt vor Ort erleben: Das Baureferat der Landeshauptstadt München präsentiert beim Zamanand Festival in einer Ausstellung die geplante Entwicklung der Ludwigstraße.

Damit treffen auf dem Festival drei Ebenen unmittelbar aufeinander: die historische Perspektive der Ludwigstraße, ihre temporäre Nutzung als offener Stadtraum und ihre zukünftige bauliche Gestaltung.

Gemeinsam Verantwortung für die Stadt übernehmen
Mit der Sparda-Bank München begleitet seit diesem Jahr eine Hauptpartnerin das Festival, die als Gemeinwohl-Bank für nachhaltiges Wirtschaften, regionale Verantwortung und gemeinschaftliches Handeln steht. Die Partnerschaft verbindet damit zwei Akteure, die sich für Teilhabe, Nachhaltigkeit und ein starkes Miteinander in München und der Region einsetzen.

„Das Zamanand Festival zeigt, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen: offen, lebendig und mitten in München. Als Gemeinwohl-Bank ist es unser Anspruch, genau solche Initiativen zu unterstützen, die Austausch fördern, gesellschaftlich relevante Themen sichtbar machen und unsere Stadt bereichern. Deshalb freuen wir uns sehr, das Sparda-Bank Zamanand Festival als Hauptsponsor zu begleiten“, sagt Peter Berger, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München.

Re:think München – Klima- und Umweltschutz zum Mitmachen
Ein zentraler inhaltlicher Schwerpunkt bleibt der Klima- und Umweltschutz. Das Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München bringt unter dem Motto „Re:think München – Neues Denken für unser Klima“ zentrale Zukunftsthemen auf die Ludwigstraße.

Mit interaktiven Formaten, Informationsangeboten und Erlebnisräumen auf über 800 qm können Besucher*innen sich informieren, ausprobieren, diskutieren und erleben, wie nachhaltiges Stadtleben konkret aussehen kann.

„Das Festival macht sichtbar, wie öffentlicher Raum zum Lern-, Begegnungs- und Experimentierraum werden kann. Das Zamanand macht mitten auf der Ludwigstraße erlebbar, dass Klima- und Umweltschutz nicht abstrakt bleiben müssen, sondern mitten in der Stadt stattfinden können – offen, niedrigschwellig und gemeinsam mit den Menschen“, sagt Christine Kugler, Referat für Klima- und Umweltschutz.

Die Stadtgesellschaft auf der Straße
Darüber hinaus präsentieren sich beim Sparda-Bank Zamanand Festival erneut zahlreiche Vereine, Initiativen, NGOs und Organisationen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Bildung, Kultur, soziales Engagement sowie Umwelt- und Klimaschutz.

Bühnenprogramme, Musik und Performance treffen auf Workshops, Diskussionen, Sport und Mitmachangebote. Für zwei Tage entsteht so ein Raum, in dem unterschiedlichste Menschen, Themen und Perspektiven nebeneinander Platz finden.

Das Festival versteht sich dabei als Plattform für alle Generationen – offen, niedrigschwellig und ohne Konsumzwang. Der Eintritt ist frei.

Termin: Samstag, 12. September, und Sonntag, 13. September 2026
Ort: Ludwigstraße München, zwischen Odeonsplatz und Siegestor
Hauptpartnerin: Sparda-Bank München
In Kooperation mit: Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München
Schirmherr: Dominik Krause
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Samstag: 16 bis 02 Uhr, Ende lautes Programm um 23 Uhr
Sonntag: 11 bis 21 Uhr, Ende lautes Programm um 20 Uhr

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Das Festival ist über die U-Bahnstationen Odeonsplatz und Universität gut erreichbar. Besucherparkplätze stehen nicht zur Verfügung. Rund um die Ludwigstraße ist während des Festivals mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.