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Dienstag, 30 Juni 2026
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Attacke mit zerbrochenem Glasflaschenhals – Mädchenduo erneut gewalttätig

Attacke mit zerbrochenem Glasflaschenhals - Mädchenduo erneut gewalttätig
Foto: Bundespolizei

Unter anderem mit zwei Gewaltdelikten  beschäftigte sich die Bundespolizei am Mittwochmorgen (23. April) am Hauptbahnhof. Dabei fielen zwei Mädchen auf, die eine 64-Jährige angriffen, und bereits am Vortag eine 17-Jährige attackiert hatten (siehe Pressemitteilung vom 23.04.2025). Im anderen Fall wurden bei der Tathandlung ein zerbrochener Glasflaschenhals bzw. Glasscherben benutzt.

Nr. 1 – Flaschenhals und Glasscherben:
Gegen 04:35 Uhr erkannten Bundespolizisten am Querbahnsteig des Hauptbahnhofes zwei Männer, die sich körperlich attackierten. Ersten Ermittlungen zufolge waren die beiden Malier – aus unbekannten Gründen – im Zwischengeschoss in verbalen Streit geraten. Dabei soll der 40-Jährige aus Putzbrunn eine Glasflasche am Boden zerschlagen und mit dem abgebrochenen Flaschenhals auf sein Gegenüber losgegangen sein. Als der Flaschenhals zu Boden fiel, ging er mit aufgehobenen Glasscherben auf den 27-Jährigen los. Als der Jüngere flüchtete wurde eine Bundespolizeistreife am Querbahnsteig auf ihn und seinen Verfolger aufmerksam und schritt ein.

Beide erlitten Schnittverletzungen an den Händen, die sie trotz des Angebotes nicht ärztlich behandeln lassen wollten. Der Ältere wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I einer Blutentnahme zugeführt. Er war 2015 erstmals ins Bundesgebiet eingereist und ist seither mit Gewalt- und Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Nr. 2 – Mädchenduog wieder gewalttätig:
Zwei 14- bzw. 15-jährige Mädchen, die bereits am Dienstag gegen 01:25 Uhr eine 17-Jährige am Hauptbahnhof attackiert hatten (siehe Pressemitteilung vom 23.04.2025), fielen rund 29 Stunden später erneut auf. Gegen sieben Uhr griff die 15-Jährige Deutsche in einem Schnellrestaurant im Zwischengeschoss, diesmal einer 64-Jährigen in die Haare. Der Streit mit der Deutsch-Amerikanerin entbrannte daran, dass die Frau – aus unbekannten Gründen – von den beiden Jüngeren mit ihrem Smartphone ein Foto gefertigt haben soll und nicht bereit gewesen war, dies auf Aufforderung zu löschen. Den anschließenden körperlichen Attacken der beiden jüngeren Münchnerinnen, bei denen die in New York-Geborene zu Boden gegangen war, sollen gegenseitige Beleidigungen vorausgegangen sein.

Die beiden Jugendlichen waren nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I und Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß zu setzen. Bei der 64-Jährigen waren keine äußerlichen Verletzungen erkennbar, lediglich einige Haarbüschel waren ihr von der 15-Jährigen herausgerissen worden.