Besuch mit Hund in Hellabrunn

Besuch mit Hund in Hellabrunn
Foto: Tierpark Hellabrunn / Marc Müller

In vielen deutschen Zoos ist ein Eintrittspreis für Hunde zu entrichten. In den meisten Fällen ist die Mitnahme von Hunden sogar gänzlich untersagt. Beides trifft auf Hellabrunn nicht zu. Damit Hunde den Tierpark auch weiterhin betreten dürfen, möchte Hellabrunn mit Beginn der besucherstarken Monate nochmals auf einige Verhaltensregeln für den Besuch mit dem vierbeinigen Begleiter hinweisen.

Pro erwachsener Person darf jeweils nur ein Hund mit in den Tierpark genommen werden. Auf dem gesamten Tierparkgelände sind die Fellnasen an der kurzen Leine zu führen. „Viele Hundehalter führen ihre Hunde an der sogenannten Flexi-Leine, die eine komfortable Handhabung ermöglicht. In letzter Zeit wurde von den Kolleginnen und Kollegen jedoch vermehrt beobachtet, dass die Leinenführigkeit dabei nicht immer gewährleistet ist. Die Flexi-Leine wird vom Hund ausgezogen, ohne dass der Hundehalter den Stoppknopf rechtzeitig betätigt“, so Tierparkdirektor Rasem Baban.

Die Aufsichtspflicht von Hundebesitzern spielt in Hellabrunn eine wichtige Rolle: Viele Zootiere sind nur durch kleine Wasser- oder Trockengräben vom Besucherweg getrennt. Das erfordert einen sehr disziplinierten Umgang der Hundehalter mit ihren Tieren. „Für entgegenkommende Besucher, insbesondere für Kinder, ist die Flexi-Leine zudem schwer einzuschätzen, da ihre dünne Schnur nicht immer gut erkennbar ist“, gibt Rasem Baban zusätzlich zu bedenken. Daher gilt: Durch das Verriegeln des Knopfes soll auch die Flexi-Leine während des Tierparkbesuchs auf kurzer Länge eingestellt sein.

An verschiedenen Stellen finden sich Futternäpfe mit frischem Wasser für die vierbeinigen Begleiter, so zum Beispiel an den beiden Eingängen des Zoos. Hunde dürfen jedoch niemals unbeaufsichtigt vor den Tierhäusern oder an anderen Stellen innerhalb des Tierparks angebunden werden. Ebenso dürfen die Fellnasen an den Tieranlagen nicht hochgenommen werden. Als domestizierte Wildtiere werden Hunde instinktiv von den Zootieren wahrgenommen. Geraten sie zusätzlich in deren Blickfeld, kann dies bei einigen Bewohnern Hellabrunns unvermittelt Stress oder gar eine Fluchtreaktion auslösen.

„Mit seinem 40 Hektar großen Naturparadies bietet Hellabrunn im Münchner Stadtgebiet einen großen Erholungs- und Freizeitwert. Auch Hundebesitzer nutzen den Tierpark gerne für ausgedehnte Spaziergänge. Wir wollen keinesfalls mit ‚erhobenen Zeigefinger‘ daherkommen. Es liegt uns am Herzen, dass sich alle Besucher im Tierpark wohlfühlen, aber dass sich auch unsere Tiere sicher fühlen können“, so der Tierparkdirektor. Weitere Informationen zum Besuch mit Hund im Tierpark gibt es auf der Hellabrunn-Website unter: www.hellabrunn.de/hund.

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