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Sonntag, 30 August 2026
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Downunder Fest 2026 – Tag zwei: Sonne, Musik und ein bisschen Australien mitten in München

Downunder Fest 2026 - Tag zwei: Sonne, Musik und ein bisschen Australien mitten in München

Der zweite Tag des Downunder Fest 2026 zeigte sich von seiner besten Seite: Sonne satt, warme Temperaturen und ein Rindermarkt, der sich im Laufe des Tages immer mehr mit Menschen füllte. Nach dem eher regnerischen Auftakt am Freitag war schnell klar – heute würde sich München das Downunder-Gefühl nicht so leicht nehmen lassen.

Mit Cammi Kol, Wolfi, The Waltzing Matildas und Yudid stand ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf der Bühne. Dazu kamen gut gelaunte Besucher, kühle Getränke und die typische Mischung aus Neugier, Feierlaune und entspannter Festivalatmosphäre. Getrunken, gefeiert und gelacht wurde reichlich – und je voller der Platz wurde, desto mehr fühlte sich der Rindermarkt wie ein kleiner Treffpunkt zwischen Bayern und Downunder an.

Wer Lust hatte, machte einfach mit

Ein besonderer Programmpunkt waren erneut die Waltzing Matildas. Unter der Anleitung von Greg Langley wurde nicht nur zugeschaut: Wer Lust hatte, konnte selbst beim Bush Dancing mitmachen. Vorkenntnisse waren dabei offensichtlich keine Voraussetzung – einsteigen, ausprobieren und Spaß haben lautete die Devise.

Auch beim Didgeridoo durfte sich ausprobiert werden. Dass dabei nicht jeder Ton sofort nach australischem Outback klang, gehörte wohl zum Charme der Sache. Der eine oder andere schräge Ton sorgte für Lacher – und genau diese ungezwungene Atmosphäre passte perfekt zum Festival.

Denn das Downunder Fest will keine Kulturshow aus sicherer Entfernung sein. Es lädt dazu ein, australische und neuseeländische Kultur selbst zu erleben, mitzumachen und ins Gespräch zu kommen.

Ein Samstag, der Lust auf mehr machte

Während der Freitag noch mit Regen und Regenschirmen aufwartete, konnte der Samstag zeigen, was das Festival bei gutem Wetter zu bieten hat. Die Sonne sorgte für volle Plätze, entspannte Gesichter und eine Stimmung, bei der man schnell noch ein Getränk nahm, noch einen Song hörte oder einfach ein bisschen länger blieb.

Der Rindermarkt wurde so für einen Tag zu einem Ort, an dem München und Downunder ganz selbstverständlich zusammenkamen. Zwischen Musik, Tanz, Sport und australischen Spezialitäten entstand eine Atmosphäre, die weniger nach klassischem Stadtfest und mehr nach einem entspannten Sommertag mit Freunden wirkte.

Und vielleicht liegt genau darin die Stärke des Downunder Festes: Man muss kein Australien-Fan sein und auch kein Kenner neuseeländischer Kultur. Es reicht, vorbeizukommen, zuzuhören, etwas Neues auszuprobieren – und sich von der Stimmung mitnehmen zu lassen.

Der zweite Festivaltag hat jedenfalls gezeigt, dass das Konzept funktioniert. Nach dem verregneten Start am Freitag war der Samstag die sonnige Antwort darauf: Musik, Menschen, gute Laune – und ein kleines Stück Downunder mitten in München.

Noch bis Sonntag, 30. August, bleibt der Rindermarkt damit Treffpunkt für alle, die Australien und Neuseeland einmal aus nächster Nähe erleben möchten.