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Foto: Bundespolizei

FundKATZE am Hauptbahnhof „aufgelaufen“

München, 30.01.2017. Eine dem Fundbüro am Hauptbahnhof München am Sonntagabend (29. Januar) mit Korb übergebene Katze sucht nach ihrem, ggfs auch neuem zu Hause. Die Beamten der Bundespolizei beschrieben den rötlich-beige-farbenen „Stubentiger“ als sehr gepflegt aber extrem kamerascheu.

Gegen 17:15 Uhr erreichte die Einsatzleitstelle der Münchner Bundespolizei am Gleis 26 die Mitteilung, dass im Fundbüro am Hauptbahnhof eine Katze „aufgelaufen“ ist. Da das Fundbüro um 18 Uhr schließt, nahmen sich die Beamtinnen und Beamten des „Stubentigers“ an. Laut katzenkundigem Beamten vermutlich eine Norwegische Waldkatze.

Wie es nun mal sein muss mit einem Sachverhaltseintrag im Einsatzsystem ELS der hier kurz skizziert sei:

Einsatzanlass:   Fundtiger im Fundbüro
17:15 Uhr:       im Fundbüro ist eine Katze aufgelaufen, von Reisenden dorthin gebracht, schließt um 18 Uhr
17:25 Uhr:       Infoweitergabe an Tierheim
17:40 Uhr:       „Großkatze gezähmt“, keine Ohrmarkierung erkennbar
18:20 Uhr:       Katze zum Tierheim verbracht.

Da sich bis heute morgen niemand bei der Bundespolizei meldete, der eine größere Langhaar-Katze mit weiß-blauem Korb und hellblauer Decke vermisst, wird nun versucht den Besitzer der gepflegten Katze mittels aktuellen Fahndungsbildern ausfindig zu machen.

Wer kennt den auf den Bildern abgebildeten „Stubentiger“, den die Beamten „Frieda“ tauften bzw. wer kann Angaben zu seiner Herkunft machen. Hinweise bitte an die Bundespolizeiinspektion München unter 089/515550-111 oder an das Tierheim München (089/921000-0).