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Dienstag, 1 September 2026
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Kontinuität aus den eigenen Reihen: Neue Doppelspitze in der Kardiologie der München Klinik Bogenhausen und Schwabing

Kontinuität aus den eigenen Reihen: Neue Doppelspitze in der Kardiologie der München Klinik Bogenhausen und Schwabing
Foto: © München Klinik

Die Kardiologie der München Klinik (MüK) steht an ihren beiden Standorten im Münchner Norden unter neuer – und gleichzeitig bewährter – Führung: Zum 1. September haben Prof. Dr. med. Florian Straube (47 Jahre) und Dr. med. Sebastian Rogowski (43 Jahre) gemeinsam die chefärztliche Leitung der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin in Bogenhausen und der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie in Schwabing übernommen. Den „Staffelstab“ übernehmen sie von Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann, die die Abteilung zum heutigen renommierten, leistungsstarken Zentrum entwickelt hat und nach 23 prägenden Jahren als Chefärztin ausscheidet. Beide Nachfolger kommen aus den eigenen Reihen und stehen als neue Doppelspitze gleichermaßen für Kontinuität und Weiterentwicklung einer der größten kommunalen kardiologischen Kliniken Deutschlands.

Partnerschaftliche Doppelspitze mit komplementärer Expertise

Prof. Dr. med. Florian Straube und Dr. med. Sebastian Rogowski tragen fortan gleichberechtigt die chefärztliche Gesamtverantwortung für die Kardiologie der München Klinik Nord. Im Tagesgeschäft teilen sie die Führungsaufgaben entlang ihrer sich ergänzenden Schwerpunkte auf: Prof. Dr. med. Straube steht neben der Kardiologie fachlich für die Rhythmologie und invasive Elektrophysiologie und wird die standortübergreifende Zusammenarbeit mit Schwabing weiter stärken. Dr. med. Rogowski steht neben der Akutkardiologie und dem interventionellen Leistungsbereich für die strukturelle Kardiologie sowie die internistische Intensivmedizin. Unterstützt wird die Doppelspitze von einem erfahrenen erweiterten ärztlichen Leitungsteam, das zentrale Bereiche wie Elektrophysiologie, Herzkatheter, Device- und Klappentherapie mitverantwortet.

Prof. Dr. med. Florian Straube und Dr. med. Sebastian Rogowski, Chefärzte der Kardiologie in Bogenhausen und Schwabing: „Kardiologie auf höchstem Niveau ist immer Teamwork – das gilt im Herzkatheterlabor genauso wie auf der Intensivstation. Wir ergänzen uns fachlich in einer Weise, die unseren Patient*innen direkt zugutekommt. Unser Anspruch ist es, die Spitzenmedizin der vergangenen Jahre gemeinsam mit unserem Team weiterzuentwickeln und die Kardiologie in Bogenhausen und Schwabing als tragende Säule der kardiovaskulären Versorgung für München und die gesamte Region zu erhalten und weiter zu stärken.“

Bewährte Standortprofile werden neu gestärkt

Unter der neuen chefärztlichen Führung behalten beide Standorte ihre etablierten Profile: Schwabing bleibt Versorgungsstandort für Notfallpatient*innen mit einem modernen, rund um die Uhr besetzten Herzkatheterlabor unter Standortleitung von Dr. med. Markus Deichstetter. Bogenhausen vereint neben der Akutkardiologie mit Cardiac Arrest Center die komplexe interventionelle und strukturelle Kardiologie sowie die invasive Elektrophysiologie und Rhythmologie – mit Katheterablation und aktiven Herzrhythmusimplantaten. Als Maximalversorger fungiert der Standort interdisziplinär als Herz- und Gefäßzentrum der Stadt und vereint mehrere DGK-zertifizierte Schwerpunkte, darunter das Vorhofflimmer-, das TAVI- und das Mitralklappenzentrum. Jährlich werden in der Kardiologie Nord mehr als 15.000 Patientinnen stationär, ambulant und konsiliarisch behandelt. Beide Standorte verfügen über DGK-zertifizierte Chest-Pain-Units zur Herzinfarktversorgung und sind für die Behandlung von Herzinsuffizienzpatienten ausgezeichnet.

Zu den Personen

Prof. Dr. med. Florian Straube ist seit 2006 in der Kardiologie der München Klinik Bogenhausen tätig und hat sich dort zum ausgewiesenen Spezialisten für Rhythmologie, invasive Elektrophysiologie und interventionelle Kardiologie entwickelt. Seit 2024 war er Leitender Oberarzt der Gesamtabteilung. Im Juni 2026 wurde er zum außerplanmäßigen Professor von der LMU München bestellt. International ist er als Fellow der führenden kardiologischen Fachgesellschaften in Europa und den USA anerkannt und in der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als gewähltes Nukleusmitglied der Arbeitsgruppe Elektrophysiologie und Rhythmologie (AGEP) aktiv. Er hat die Frauen-Nationalmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) über Jahre mannschaftsärztlich betreut. Inzwischen übernehmen dies Assistenz- und OberärztInnen der Abteilung, die die München Klinik im Rahmen einer Kooperation mit dem Verband stellt.

Dr. med. Sebastian Rogowski ist Internist, Kardiologe sowie Intensiv- und Notfallmediziner. Nach einer internistischen Ausbildung in verschiedenen Krankenhäusern in der Schweiz ist er seit 2015 in der München Klinik Bogenhausen und war hier zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt und Leiter der Herzkatheterlabore tätig. Er ist Spezialist für komplexe koronare Interventionen, Herzunterstützungssysteme und minimalinvasive, katheterbasierte Herzklappentherapien. Neben mehreren Zusatzqualifikationen der DGK – darunter Interventionelle Kardiologie, kardiale Bildgebung und Sportkardiologie – verfügt er über einen Master of Health Business Administration (MHBA) mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomie. Dr. Rogowski koordiniert das interdisziplinäre Herzteam der München Klinik und betreut als Kardiologe Leistungssportler*innen, unter anderem des FC Bayern Basketball.

Beide Chefärzte danken ausdrücklich Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann für ihr wegweisendes Wirken, die den Führungswechsel gemeinsam mit Prof. Dr. med. Straube und Dr. med. Rogowski langjährig vorbereitet hatte. Prof. Dr. med. E. Hoffmann hat die Kardiologie der München Klinik Bogenhausen seit 2003 als Chefärztin geleitet und ab 2019 auch am Standort Schwabing die chefärztliche Verantwortung übernommen. In dieser Zeit formte sie aus einer kommunalen Fachabteilung ein hochspezialisiertes Zentrum der Maximalversorgung mit High-End-Herzkatheterlaboren und zertifizierten Schwerpunkten. Auch auf wissenschaftlicher Ebene hat sie die deutsche Kardiologie nachhaltig geprägt: Als Pionierin der invasiven Elektrophysiologie, als erste Kardiologin Tagungspräsidentin der DGK-Jahrestagung in 2012 und mit über 300 Originalpublikationen.