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Sonntag, 28 Juni 2026
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Ostbahnhof: Raucher provoziert mit Nazi-Gruß

Ostbahnhof: Raucher provoziert mit Nazi-Gruß
Foto: Bundespolizei

Am Donnerstagnachmittag (30. Januar) rauchte ein Mann im Ostbahnhof. Nach einer Ansprache durch Bundespolizisten reagierte der 41-Jährige zunächst verbal aggressiv und zeigte später in der Dienststelle den Hitlergruß. Zudem beleidigte er die eingesetzten Beamten.

Gegen 17:00 Uhr sprach eine Präsenzstreife der Bundespolizei einen im Ostbahnhof Rauchenden auf sein Fehlverhalten an. Darauf reagierte der Pole sofort verbal aggressiv. Da er keine Identitätsdokumente mit sich führte, überprüften die Bundespolizisten die Personalien im Revier im Ostbahnhof. Auf dem Weg zur Dienststelle äußerte der wohnsitzlose 41-Jährige, er führe eine Schusswaffe mit sich. Eine sofort durchgeführte Durchsuchung brachte jedoch keine solche hervor.

Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen im Revier beleidigte er die Beamten und äußerte mehrmals, er sei ein Nazi. Der Mann – mit 3,5 Promille alkoholisiert – zeigte dort letztlich mehrmals den Hitlergruß; zudem deutete er mit seinen Händen eine Schusswaffe an und symbolisierte damit auf die Polizisten zu schießen. In der Dienststelle zog der alkoholisierte Pole seine Hose runter und sprang später mit Anlauf gegen die Dienststellentüre.

Nachdem der Mann zunächst keine ladungsfähige Adresse benannte, unterschrieb er (nach der staatsanwaltschaftlichen Anordnung zur Vorführung beim Haftrichter) doch noch bereitwillig das erforderliche Dokument. So konnte er einer richterlichen Vorführung für den Folgetag nochmal entgehen. Eine Strafanzeige wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organe wurde seitens der Bundespolizei eingeleitet.