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Montag, 29 Juni 2026
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Party eskaliert – Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte u.a. in Trudering

Polizeieinsatz
Symbolbild

Am Sonntag, 10.08.2025, gegen 03:30 Uhr, befand sich ein 33-jähriger Münchner Polizeibeamter als Gast auf der privaten Feier einer 28-Jährigen mit Wohnsitz in München.

Dort soll der 33-Jährige mehrere weibliche Gäste im Alter zwischen 20 und 30 Jahren angetanzt und sie gegen ihren Willen unsittlich berührt haben.

Aus diesem Grund versuchten die 28-jährige Gastgeberin sowie eine 26-Jährige mit Wohnsitz in München den 33-Jährigen über die Terrassentür aus dem Einfamilienhaus zu drängen. Der 33-Jährige wehrte sich und verletzte dabei die 26-Jährige am Arm. 

Weitere Gäste unterstützten die beiden Frauen, wodurch der 33-Jährige aus dem Haus in den Garten gedrängt werden konnte. Anschließend wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München alarmiert, woraufhin mehrere Streifenwägen zur Einsatzörtlichkeit fuhren.

Als die Polizeibeamten an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, konnten sie den 33-Jährigen von mehreren Gästen am Boden fixiert antreffen. Der 33-Jährige verhielt sich weiterhin aggressiv, beleidigte die Polizeibeamten und leistete Widerstand gegen die Beamten, woraufhin er von mehreren Polizeibeamten zum Streifenwagen verbracht wurde.

Auf der Polizeiinspektion wurde mit dem 33-Jährigen ein Atemalkoholtest durchgeführt. Hierbei konnte bei ihm eine erhebliche Alkoholisierung festgestellt werden. Anschließend führte die diensthabende Ärztin des Instituts für Rechtsmedizin eine Blutentnahme durch.

Der 33-Jährige blieb aufgrund seiner starken Alkoholisierung sowie der Fremdgefährdung in polizeilichem Gewahrsam.

Bei dem Widerstand wurden die eingesetzten Polizeibeamten nach derzeitigem Kenntnisstand nicht verletzt.

Gegen den 33-jährigen Polizeibeamten wird aufgrund von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sexueller Belästigung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch sowie Beleidigung ermittelt. Die Ermittlungen werden derzeit von der Münchner Kriminalpolizei geführt.

Seitens des Polizeipräsidiums München werden neben dem eingeleiteten strafrechtlichen Verfahren nun auch disziplinarrechtliche Maßnahmen geprüft.