
An der Bodenseestraße 165 in München-Pasing entsteht derzeit ein außergewöhnliches Autohausprojekt: Auf einer Gesamtfläche von rund 9.000 Quadratmetern vereinen sich künftig drei traditionsreiche und renommierte Münchner Autohäuser – Autoarena München, Automobilforum Kuttendreier und Autohaus Wickenhäuser – unter einem gemeinsamen Dach.
Unter dem Leitgedanken „Drei starke Marken unter einem Dach“ werden hier künftig die Marken Hyundai, Ford und Peugeot in Vertrieb und Service gebündelt. Die Autohäuser agieren alle unter dem Dach der AVAG Holding SE, die auch Bauherrin des Projekts ist.
Zeichen für den Standort und für die Automobilindustrie
Zum Richtfest stellten die drei Geschäftsführer der beteiligten Autohäuser das Bauprojekt erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor: „Mit diesem Neubau setzen wir ein klares Zeichen für den Standort München und für die Zukunft der Automobilindustrie“, sagt Gerhard Böschl, Geschäftsführer Automobilforum Kuttendreier.
„Zum Start werden rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am neuen Standort tätig sein. Das Gebäude ist für bis zu 100 Beschäftigte ausgelegt und bietet damit Potenzial für zusätzliche Arbeitsplätze in der Region“, ergänzt Zoran Dreznjak, Geschäftsführer der Autoarena München.
Für die Architektur, Bauleitung und die Fachplanung Tragwerksplanung zeichnete die Papadopoulos Associates GmbH verantwortlich. Die Fachplanung der Haustechnik übernahm die WBH – Ingenieure für techn. Ausrüstung mbH verantwortlich. „Insgesamt wurde bei diesem Bauvorhaben großer Wert darauf gelegt, regionale Unternehmen einzubinden. Die gesamte Investitionssumme liegt im zweistelligen Millionenbereich“, sagt Christian Dietsch, Geschäftsführer Autohaus Wickenhäuser.
Der künftige Standort bietet im Erdgeschoss über 1.200 Quadratmeter Showroomfläche für die Marken, die räumlich voneinander getrennt sein werden. Gleichzeitig profitieren die Autohäuser auf 1.400 Quadratmetern von den Synergien einer gemeinsamen Werkstatt im Obergeschoss, in der parallel an bis zu 20 Hebebühnen gearbeitet werden kann. Ebenfalls im Obergeschoss befindet sich ein großzügiges Parkdeck mit knapp 3.500 Quadratmetern Fläche. Im Untergeschoss sind auf rund 1.500 Quadratmetern eine Waschanlage sowie die Fahrzeugaufbereitung untergebracht.
Spürbarer Mehrwert Mitarbeiter und Kunden
Für die Kundinnen und Kunden entsteht ein spürbarer Mehrwert: Auf 200 Quadratmetern lädt ein modernes Kundendienstzentrum ein und sorgt für eine klare Kundenorientierung.
Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte bei der Planung eine zentrale Rolle. Sichtbare Beispiele sind unter anderem eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher auf dem Werkstattdach, ein Fernwärmeanschluss für nachhaltige Energieversorgung sowie eine moderne Gebäudeautomatisierung, die die Beleuchtung im Innenbereich über Bewegungs- und Präsenzmelder sowie abhängig vom Tageslicht steuert. Darüber hinaus wurden rund um das Gelände 25 Bäume und Hecken gepflanzt. Zusätzlich stehen mindestens 25 Ladeplätze (AC und DC-Ladepunkte) für Kundenfahrzeuge zur Verfügung. 24 Fahrradestellplätze runden das nachhaltige Mobilitätsangebot ab.
Die offizielle Eröffnung des neuen Standorts ist für den 17. Oktober 2026 geplant und wird mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Eine gesonderte Einladung folgt.
Über die beteiligten Autohäuser und über die AVAG
Die Autoarena München ist an drei Standorten (Dachauer Straße, Meglingerstraße und in Ingolstadt) Hyundai-Partner. Das Automobilforum Kuttendreier vertreibt an insgesamt drei Standorten (Drosselweg, Dachauer Straße und Meglingerstraße) die Marken Ford. Das Autohaus Wickenhäuser ist mit den Marken Opel, Peugeot, Leapmotor und DS an fünf Standorten in und um München vertreten.
Die AVAG Holding SE zählt zu den führenden Automobilhandelsgruppen in Europa. Im vergangenen Geschäftsjahr brachten die knapp 200 internationalen Standorte über 120.000 Fahrzeuge auf die Straße und erwirtschafteten mit mehr als 5.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von über drei Milliarden Euro.
Neben den Geschäftsführern und Führungskräften der drei Autohäuser waren auch die AVAG-Vorstände Roman Still, Jürgen Keller, Ulf Pfeiffer sowie Manuel Zösch anwesend. Ebenfalls vor Ort waren beteiligte AVAG-Mitarbeiter aus dem Immobilien- und Projektmanagement sowie der Architekt und weitere am Bau beteiligte Personen.








