Schusswaffengebrauch gegen Tiere

Foto: Bundespolizei

Zweimal innerhalb von 48 Stunden erlösten Bundespolizisten mit ihren Schusswaffen am 5. bzw. 7. Februar von S-Bahnen angefahrene Tiere von ihren Leiden.

Am Montagnachmittag (5. Februar 2018) wurde von Bahnmitarbeitern ein von einer S-Bahn (S8) erfasster Dachs im Bereich der Bahnstrecke Weßling – Gilching (Bahnkilometer 16.200) gemeldet. Eine Streife der Bundespolizei fand das Tier, einen Dachs, noch lebend neben dem Gleis liegend vor. Aufgrund der schweren Verletzungen erlösten die Beamten den Dachs durch einen Schuss aus der Dienstwaffe von seinen offensichtlichen Leiden.

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Am Mittwochnachmittag (7. Februar) informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn über ein von einer S-Bahn (wiederum eine S8) auf freier Strecke zwischen Germering und Geißenbrunn (Bahnkilometer 11.600) angefahrenes Reh. Auch hier fanden die Beamten der Bundespolizei das gesuchte Tier noch lebend neben den Gleisen vor. Die Ricke, auch Geiß genannt, wurde mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe eines Beamten von seinen Leiden erlöst. Aufgrund der Absuche mussten zwischenzeitlich gegen 16:00 Uhr die Gleise kurzfristig gesperrt werden; dadurch war aber zu keinen betrieblichen Auswirkungen gekommen.

In beiden Fällen wurde jeweils der Jagdpächter informiert, der sich der Beseitigung der Tiere annahm.