
Am Dienstag, 25.08.2026, gegen 11:55 Uhr, meldete sich eine unbekannte männliche Person bei einem über 80-Jährigen mit österreichischer Staatsangehörigkeit und gab vor, einen Second-Hand-Laden eröffnen zu wollen. Die Frage nach alten Gegenständen in seiner Wohnung bejahte der über 80-Jährige, woraufhin etwa 15 Minuten später zwei bislang unbekannte Männer an der Wohnungstür erschienen.
Unter dem Vorwand, sich die alten Gegenstände ansehen zu wollen, begaben sie sich beide in die Wohnung. Während der eine Unbekannte den über 80-Jährigen in ein Gespräch verwickelte, bewegte sich der zweite Unbekannte unbeobachtet in der Wohnung.
Nachdem die beiden Täter gegangen waren, stellte der über 80-Jährige das Fehlen von Wertgegenständen im Wert eines niedrigen fünfstelligen Betrags fest und verständigte den Polizeinotruf.
Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab keine neuen Hinweise auf die Täter.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 45 Jahre alt, 185 cm groß, korpulente Statur, südeuropäische Erscheinung, sprach Hochdeutsch mit leiser und tiefer Stimme, kurze dunkle Haare; komplett schwarz gekleidet, kurzärmliges Oberteil
Täter 2:
Männlich, ca. 45 Jahre alt, 180 cm groß, schlanke Statur, west-/nordeuropäische Erscheinung, sprach Hochdeutsch, Seitenscheitel gekämmt, wirkte „wie geschleckt“; helles Oberteil
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hochäckerstraße, Mitterweg, Balanstraße, Görzer Straße und Stümpflingstraße (Ramersdorf-Perlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis der Münchner Polizei:
Die Münchner Polizei rät dazu insbesondere bei Haustürgeschäften grundsätzlich misstrauisch zu sein.
Übergeben Sie keine Wertgegenstände ohne unmittelbare angemessene Gegenleistung und verlassen Sie sich nicht auf mündliche Abmachungen oder Zusagen.
Im Verdachtsfall verständigen Sie gleich den Polizeinotruf unter der 110.










