Unikate in Gedenken an die Wiesn 2020

Unikate in Gedenken an die Wiesn 2020
Foto: © Hirmer

Drei Münchner Unternehmen schaffen mit speziell designten Unikaten ein Andenken an das
ausgefallene Oktoberfest.

Am 19. September 2020 sollte die Wiesn 2020 starten, doch das größte Volksfest der Welt, ein fester Bestandteil und Wahrzeichen von München, ist zum Aussetzen gezwungen. Wehmütig denken wir ein Jahr zurück, wir haben das Dirndl und die Lederhose bereitgelegt und wir fieberten auf die Maß im Paulaner Festzelt hin.

„Zu dieser Zeit ist die Stimmung in München eine ganz besondere. In der ganzen Stadt herrscht Vorfreude auf das Oktoberfest“, sagt Frank Troch, Geschäftsführer von Hirmer. 2020 ist alles anders, die Wiesn findet zum ersten Mal seit 73 Jahren nicht statt. Kein Trachtenumzug, keine Trachtler auf den Straßen, keine Fahnen an den Trambahnen und kein Anstich um 12 Uhr!

Fotos: © Hirmer

Amsel Trachten, das Modehaus Hirmer und die Paulaner Brauerei möchten ein
unvergängliches Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt München und dem Oktoberfest setzen. Die Idee war schnell klar: Ein Dirndl mit einem Liebesbrief an die Wiesn sollte es sein, ein ganz besonderes Einzelstück. Alexandra und Philipp von Frankenberg, die schon die Initiative „München trägt Tracht“ aus der Taufe gehoben haben, entwarfen ein schwarzes Dirndl mit einem eingedruckten Brief. Markus Meindl war von dieser Idee so angetan, dass er die passende schwarze Lederhose dazu geschaffen hat. Ein Modell, das die Frauenkirche sowie das Münchner Kindl ziert – einmalig und unverkäuflich. Andreas Steinfatt, Geschäftsführer der Paulaner Brauerei freut sich: „Es war etwas Besonderes für uns als Brauerei mit zwei Münchner Unternehmen etwas zu kreieren, das nichts mit Bier zu tun hat, aber so emotional das Thema Wiesn aufnimmt“. Beide Exponate sind ab Donnerstag, den 17. September 2020 im Modehaus Hirmer zu sehen. Danach sollen beide Unikate, mit den Unterschriften der Wiesn-Wirte sowie weiteren Persönlichkeiten Münchens versehen, dem Stadtmuseum übergeben werden. Denn in einem sind sich alle drei Münchner Initiatoren einig: die Wiesn ist eine Herzensangelegenheit und zu diesem historischen Moment sollte es ein Andenken geben.

Der Brief an die Wiesn:

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