Untergiesing: Größerer Polizeieinsatz wegen verbotenem Gaststättenbetrieb

Symbolbild

Am Sonntag, 19.07.2020, teilte ein Zeuge mit, dass in einer Räumlichkeit eines Hauses in der Nähe des Kolumbusplatzes ein reger Gaststättenbetrieb herrsche. Normalerweise ist in diesem Haus kein gastronomischer Betrieb angemeldet. Bei der Überprüfung durch eine Streife der Polizeiinspektion 23 (Giesing) konnte festgestellt werden, dass es sich um einen Raum handelte, in dem rund 40 Gäste speisten und tranken. Zudem wurde durch den Inhaber ein Straßenverkauf eingerichtet.

Weil der 36-jährige Münchner keinerlei Genehmigungen zum Betreiben eines Gaststättengewerbes vorzeigen konnte und zudem die Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes nicht eingehalten wurden, insbesondere der Mindestabstände und ein Hygienekonzept, wurde der Betrieb durch die Polizei beendet und geschlossen.

Weil zahlreiche Befragungen der Gäste durchgeführt werden mussten, waren über zehn Streifen im Einsatz. Die Gäste stammten aus dem gesamten bayerischen Raum, einige wenige aus dem restlichen Bundesgebiet.

Der Betreiber wird nun wegen mehrerer Verstöße gegen die Gewerbeordnung und das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Den Betrieb darf er erstmal nicht fortführen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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