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Mittwoch, 8 Juli 2026
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Bilanz der Schwerpunktkontrollaktion „Landstraßensicherheit“ – Zahlreiche Verstöße im Stadt- und Landkreis festgestellt

Symbolbild

Im Zeitraum von Montag, 01.06.2026, bis Dienstag, 30.06.2026, beteiligte sich das Polizeipräsidium München an der bayernweiten Schwerpunktaktion „Landstraßensicherheit“. Ziel der Kontrollmaßnahmen war es, die Verkehrssicherheit auf Landstraßen nachhaltig zu erhöhen und insbesondere die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung, Missachtung der Gurtpflicht sowie riskante Überholmanöver konsequent zu überwachen und zu ahnden.

Im gesamten Stadtgebiet München sowie im Landkreis München waren rund 250 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Einsatz.

Während des Kontrollzeitraums wurden knapp 1.300 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte rund 150 weitere Verkehrsverstöße, unter anderem wegen verbotswidriger Handynutzung am Steuer, Verstößen gegen die Gurtanlegepflicht sowie gefährlicher Überholmanöver.

Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen kam es zudem zu weiteren polizeilichen Feststellungen.

So führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung des Polizeipräsidiums München am Donnerstag, 11.06.2026, gegen 10:00 Uhr, auf der Bundesstraße B 471 bei Oberschleißheim eine Kontrollstelle durch. Dabei wurde ein Kleintransporter der Marke Renault mit zwei Insassen einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer, ein 43-jähriger moldawischer Staatsangehöriger, ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Asylsuchender im Bundesgebiet registriert und zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Zudem zeigte er sowohl einen rumänischen Personalausweis als auch einen ungarischen Führerschein vor, bei denen es sich nach den bisherigen Ermittlungen um Totalfälschungen handelte.

Weiter ergab sich, dass gegen den 43-Jährigen bereits ein rechtskräftiges Fahrverbot aufgrund einer erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften bestand.

Aufgrund der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen und einem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ.

Die Münchner Polizei wird auch künftig zielgerichtete Schwerpunktkontrollen durchführen. Überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung am Steuer sowie weitere Verkehrsverstöße zählen nach wie vor zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Ziel der Kontrollen ist es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und schwere Unfallfolgen zu verhindern.