Christian Scharpf soll neuer Wirtschaftsreferent werden

Christian Scharpf soll neuer Wirtschaftsreferent werden

SPD/Volt-Fraktion schlägt Ingolstädter OB für das Amt vor

Oberbürgermeister Dieter Reiter und die SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat schlagen Christian Scharpf als neuen Wirtschaftsreferenten der Stadt München vor. Der amtierende Ingolstädter Oberbürgermeister vereint wie kein Zweiter eine große und langjährige Erfahrung in Wirtschaft, Verwaltung und Politik – und ist dazu tief in München verwurzelt. Die Wahl wird voraussichtlich in der Stadtratsvollversammlung am 23. Oktober stattfinden, die Amtszeit beginnt am 01. März 2025.

 Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagt:
„Ich kenne Christian Scharpf sehr gut und habe viele Jahre vertrauensvoll mit ihm zusammengearbeitet. Bereits da, insbesondere aber auch als Oberbürgermeister von Ingolstadt hat er unter Beweis gestellt: Er ist ein Macher, bringt Menschen zusammen, ist bürgernah und versteht viel von Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Christian Scharpf als Wirtschaftsreferent, das wäre ein echter Glücksgriff für München.“        

1971 geboren und aufgewachsen in Ingolstadt absolvierte Christian Scharpf zuerst eine Lehre zum Bankkaufmann in Ingolstadt und erlang seine Allgemeine Hochschulreife auf dem Zweiten Bildungsweg an der Berufsoberschule Ingolstadt. Zum Studium der Rechtswissenschaften kam er nach München und arbeitete danach an der Universität München, wo er mit einer Arbeit zur wirtschaftlichen Betätigung kommunaler Unternehmen promovierte. Von 2004 bis 2020 war er für die Landeshauptstadt München tätig – erst in der Rechtsabteilung des Direktoriums, danach knapp drei Jahre als persönlicher Mitarbeiter des damaligen OBs Christian Ude und ab 2012 Stadtdirektor im Direktorium. Seit 1. Mai 2020 ist er Oberbürgermeister in Ingolstadt. Seine Frau und seine vier Kinder leben weiterhin in München – weshalb es ihn jetzt zurück an die Isar zieht.

Dr. Christian Scharpf, SPD-Oberbürgermeister von Ingolstadt und Kandidat für das Amt des Wirtschaftsreferenten, sagt:

„München muss eine Stadt im Gleichgewicht bleiben. Ohne vernünftige Wirtschafts- und Finanzpolitik gibt es keine gute Sozialpolitik, Bildungspolitik oder Kulturpolitik. Deshalb hat das Referat für Arbeit und Wirtschaft eine ganz wichtige Funktion. Die Münchner Wirtschaft und der Arbeitsmarkt stehen in den nächsten Jahren vor enormen Herausforderungen: Digitalisierung, die Transformation hin zu einem klimafreundlichen Wirtschaften, Arbeits- und Fachkräftemangel, die immer knapper werdenden Gewerbeflächen, die Entwicklung der Innenstadt und etliches mehr. München kann stolz sein auf seine großen Dax-Unternehmen und zuletzt haben sich zusätzlich immer mehr große internationale Tech-Firmen niedergelassen. Aber wir dürfen auch die Förderung kleinerer und mittlerer Unternehmen und des Handwerks nicht vergessen, um die gesunde Münchner Mischung zu erhalten. Die Daseinsvorsorge muss weiter in kommunaler Hand bleiben. Privatisierungen wären der völlig falsche Weg. Arbeitsmarktpolitisch hat der von der SPD initiierte Münchner Mindestlohn von 16 Euro die richtigen Maßstäbe gesetzt. Hieran gilt es anzuknüpfen.“           

Ein Blick auf den Lebenslauf von Christian Scharpf zeigt: Er kennt sowohl die Wirtschaft wie auch das universitäre Leben, die Stadtverwaltung und die Politik – für die SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat sind das die idealen Voraussetzungen für Amt des Wirtschaftsreferenten.

Christian Köning, Vorsitzender der SPD/Volt-Fraktion, sagt:
„Unsere Stadt ist weit mehr als Google, Apple, der FC Bayern und die Wiesn. Wir haben hier beste Voraussetzungen – dank der sozialdemokratischen Politik und der daraus resultierenden Münchner Mischung, in der viele Beschäftigte bei Weltkonzernen, kleinen und mittlere Unternehmen oder im Handwerk den beeindruckenden Wohlstand der Stadt erwirtschaften. Heute geht es darum, die Grundlagen für den Wohlstand von morgen zu legen – und dafür zu sorgen, dass es nicht nur Profite für Wenige gibt. Dafür ist Christian Scharpf genau der richtige Mann. Er weiß, wie wir die wichtige Transformation angehen müssen, damit es auch in Zukunft beste Bedingungen für eine starke Wirtschaft und gute Arbeitsplätze gibt.“                 

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