Die Lange Nacht der Münchner Museen am 19.10.2019

Museums Nacht 2019

20 Jahre Museumsnacht in München – wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Es ist die einzigartige Vielfalt zur außergewöhnlichen Stunde, die das Publikum jedes Jahr
aufs Neue begeistert: Über 90 Museen, Sammlungen, Galerien, Kirchen, architektonische
Schmuckstücke und historische Orte laden zum nächtlichen Rundgang durch Kunst,
Kultur, Naturwissenschaft und Technik. Zusätzlich zu den Ausstellungen gibt es wieder
jede Menge Zusatzprogramme.

Damit man gut von Ort zu Ort kommt, sind alle Museen durch extra eingerichtete
Shuttlebusse der MVG miteinander vernetzt. Auf sechs verschiedenen Bustouren (Tour
Innenstadt, Tour West, Tour Schwabing, Tour Ost, Linie Zentral und Linie Nord) werden
die Häuser angefahren. Alle Busse starten am Lange Nacht-Knotenpunkt Odeonsplatz –
beginnen kann man am Ort seiner Wahl und nach Belieben umsteigen.

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Das Lange Nacht-Ticket kostet 15 € und gilt als Eintrittskarte in die beteiligten Häuser, als
Fahrkarte für die Shuttlebusse der MVG und als Fahrkarte für den MVV im
Gesamttarifgebiet.

Auch in diesem Jahr ist das Programm wieder groß, bunt und attraktiv – so kann man nicht
nur eine außergewöhnliche Lange Nacht erleben, sondern sich auch für künftige
Museumsbesuche inspirieren lassen:

Im Kunstareal locken die großen, weltberühmten Sammlungen wie die Alte Pinakothek,
die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst oder das Lenbachhaus und
der Kunstbau, wo man das diesjährige Plakatmotiv in einer exklusiven Preview sehen
kann. In vergangene Zeiten entführt die Sammlung des Museums Ägyptischer Kunst
und eine Videoinstallation, durch die Antikensammlungen führen Kuratoren und es singt der „Barbershopchor Herrenbesuch“, während es im Museum für Abgüsse Klassischer
Bildwerke eine Theaterpremiere und Gipse zum selber machen gibt. Aber auch kleinere
Häuser wie die Mineralogische Staatssammlung oder das Paläontologische und
Geologische Museum sind mit dabei und haben sich für die Nachtschwärmer in Schale
geworfen.

Kurze Wege, unterschiedliche Museen und viel Programm locken auch in der Altstadt. Im
Münchner Stadtmuseum gibt es neben den Ausstellungen und vielen Rundgängen ein
Figurentheater sowie im Außenbereich eine Klang-Bild-Installation zu sehen. Zum
Verschnaufen lädt der stimmungsvolle Innenhof ein, ebenso wie gegenüber das Jüdische
Museum München: hier wird das Foyer mit einer experimentellen Soundinstallation live
bespielt.

Wenig Platz, dafür viel Raum für Humor, Flair und Münchner Geschichten sind im
Valentin-Karlstadt-Musäum und im Bier- und Oktoberfestmuseum garantiert.
Ein großes Lange Nacht-Highlight ist wie immer das Deutsche Museum. Es hält ein
beeindruckendes Angebot parat, das von den „Klassikern“ aus Naturwissenschaft und
Technik wie der Starkstromvorführung oder der Taschenlampenführung durchs Bergwerk
bis hin zu Musik, Film und Theater reicht. Vor dem Deutschen Museum heißt es wieder
„Einsteigen und Geschichte erleben“ mit dem Rollenden Museum, das von der
Museumsinsel zum Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe pendelt.

Führungen durch Kunst, Design und Architektur bietet das Museum Villa Stuck in den
Historischen Räumen sowie den Sonderausstellungen „Ist das Mode oder kann das weg!?
40 Jahre Vogue Deutschland“, und „Fieberhalle“. Das Haus der Kunst lädt ebenfalls zu
Themenführungen durch die beiden Ausstellungen, das Bayerische Nationalmuseum
widmet sich der Kulturgeschichte des Hundes und das Museum Fünf Kontinente spannt
den Bogen einmal um die Welt mit einem Schwerpunktabend zum Thema Japan.

Das Museum Mensch und Natur lädt zum Rundgang durch die Geschichte des Lebens
und der Botanische Garten zeigt im illuminierten Gewächshaus seine Pracht.
Von hier aus kann man weiter erstaunliche Geschichten entdecken: ein Sondershuttle
pendelt zum Werksmuseum der MTU Aero Engines, wo Experten durch die Geschichte
der Luftfahrtantriebe führen, zum Ausstellungshaus der BMW Group Classic, wo es
Einblicke in die sonst nicht zugängliche Fahrzeugsammlung gibt und zur FC Bayern
Erlebniswelt.

Zahlreiche künstlerische Sonderaktionen sind ebenfalls geboten – an unterschiedlichen
Orten und in unterschiedlicher Weise: In den drei Kirchen St. Ludwig, St. Maximilian
und Heilig Geist erlebt man zum Beispiel drei große Engelsprojekte von renommierten
Licht- und Medienkünstlern. Auf dem Wittelsbacherplatz können sich die Besucher auf die
Projektion EASTERN MUNICH freuen, und in der Ehemaligen Karmeliterkirche wurde
eine einmalige Labyrinth-Installation zusammengestellt, die mit kurzen Impulsen, Musik
und Möglichkeiten der Rast begleitet wird.

Viele kleinere Museen, Galerien und Einrichtungen warten darauf, entdeckt zu werden:
Wie wäre es mit einem Besuch des MUCA – Museum of Urban and Contemporary Art,
des Bayerischen Wirtschaftsarchivs in den neuen Räumen der IHK oder der Galerie
Handwerk? Auch die Xylothek – Holzforschung der TUM verspricht neue Einblicke und
Erkenntnisse, ebenso wie die „Bilder aus der Wissenschaft“ in der Max-Planck-
Gesellschaft oder bei den beiden „Neuzugängen“: TimeRide entführt mittels neuester
Virtual-Reality-Technologie auf eine Zeitreise durch Bayern und das Elektronenröhren-
Museum zeigt nicht nur seine Sammlung, sondern auch Live-Vorführungen.

Damit auch der Nachwuchs nicht zu kurz kommt, können Kinder bereits am Nachmittag
von 14 bis 18 Uhr in die Münchner Museumslandschaft eintauchen. Zahlreiche Museen,
Kunsteinrichtungen und das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) bieten eine große
Bandbreite an Führungen und Mitmachangeboten – ebenfalls quer durch alle Epochen
und Kunstrichtungen.

Alle Informationen sowie das detaillierte Programm findet man
ab Mitte September auf
www.muenchner.de/museumsnacht