Halbzeit bei der WirtshausWiesn 2021

„Halbzeit is!“ mit Wiesn-Flair, entspannter Stimmung und vielen jungen Gästen

„Die erste Woche unserer WirtshausWiesn 2021 ist wunderbar verlaufen“, sagt Gregor Lemke, Sprecher des Vereins der Münchner Innenstadtwirte: „Die Stimmung ist sehr entspannt, überall sieht man strahlende Gesichter, Menschen in Tracht, die sich am Wiesn-Flair in unseren 51 teilnehmenden Gasthäusern, Wirts- und Biergärten erfreuen.“
Die meisten WirtshausWiesn-Besucher/innen sind Münchnerinnen und Münchner sowie Jung und Alt aus dem Umland.

„Wir haben aber auch wieder internationale Gäste, die sogar extra wegen der WirtshausWiesn kommen“, so Lemke.

Auffallend ist, wie die WirtshausWiesn, die an die Ursprünge des Oktoberfestes erinnert, gerade bei jungen Menschen auf Begeisterung stößt.

„Es freut uns sehr, wie viele junge Leute zur WirtshausWiesn kommen: fast alle in Tracht und mit sichtbarer Freude an Tradition, Wirtshausmusik und bayerischen Schmankerln“, sagt Peter Inselkammer, Sprecher der Vereinigung der Wiesnwirte.

Die Wiesn ist eben kein Ort oder eine Veranstaltung, sondern in erster Linie ein Lebensgefühl – und genau dieses zeigte sich während der gesamten ersten WirtshausWiesn-Woche.

Noch einige Infos zur ersten WirtshausWiesn-Woche:
Bei sprichwörtlichem Kaiserwetter wurde die WirtshausWiesn am 18. September mit einem dezentralen Anzapfen in den 51 teilnehmenden Gastronomie-Betrieben gestartet. Insgesamt gab’s 139 Schläge mit dem Schlegel – bis allerorts das Wiesn-Bier floss.
Seitdem sieht man wieder Tracht in München.

Unzählige Menschen folgen unserem Aufruf „Kommt’s in Tracht!“.

Allgemeiner Tenor bei den Gästen: „Es ist so schön, heuer doch einen Anlass zu haben, Dirndl und Lederhosn aus dem Schrank zu holen.“

Die Wiesn-Sehnsucht zeigt sich auch an der Begeisterung der Gäste für die
„Wiesn-mäßig“ geschmückten Wirtshäuser und Gastgärten.

Zur gemeinsamen Aktion des Vereins der Münchner Innenstadtwirte
und der Vereinigung der großen Wiesnwirte wurde überall für Wiesn-Flair gesorgt.
In vielen Wirtshäusern hängen beispielsweise Lebkuchen-Herzen mit dem WirtshausWiesn-Logo und duftender Hopfen von der Decke, was an die typische Deko auf dem Oktoberfest erinnert.

Für zusätzliches Wiesn-Flair sorgt Musik: der Zeit geschuldet natürlich keine „Stimmungsmusik“, sondern bayerische „Wirtshausmusi“.

Sehr deutlich zeigen sich in der ersten WirtshausWiesn-Woche auch Sehnsucht und Freude der Gäste an Wiesn-Schmankerln.

Neben den großen Wiesnbrezn sind die Festklassiker wie Hendl (ganz klar: die Nummer eins!), Schweinshaxn, Würstl, Steckerlfisch, Ochs am Spieß und Co. heiß begehrt.

Damit auch bei der Kulinarik Wiesn-Gefühl aufkommt, bieten viele teilnehmende Wirtshäuser Wiesn-Bier an. Fast jeder Gastronomie-Betrieb hat zur herkömmlichen Karte eine eigene WirtshausWiesn-Speisekarte erstellt.

Der Zeit geschuldet
Die 51 offiziellen Teilnehmer der WirtshausWiesn von Gasthaus über Biergarten bis Café oder auch Feinschmeckerlokal haben sich auch dieses Jahr wieder einem Verhaltenskodex verpflichtet.

Oberstes Gebot ist es, dass die geltenden Sicherheitsmaßnahmen und Bestimmungen strikt befolgt werden. Unter anderem gibt es – der Zeit geschuldet – beispielsweise natürlich keine Stimmungsmusik oder Wiesn-Hits.

WirtshausWiesn für immer!
Aufgrund der positiven Resonanz bei der Premiere im Vorjahr – die sich jetzt auch wieder in der ersten WirtshausWiesn-Woche 2021 mehr als bestätigt hat – steht die Entscheidung (wie schon berichtet) fest:
Die WirtshausWiesn wird es auch weiterhin geben.
Sie wird auch dann stattfinden, wenn es auf der Theresienwiese wieder ein Oktoberfest gibt.

Mit dieser Gemeinschaftsaktion des Vereins der Münchner Innenstadtwirte und der Vereinigung der Münchner Wiesnwirte soll eine neue Tradition begründet werden.

Die Geschichte zur WirtshausWiesn – eine Würdigung
Die WirtshausWiesn geht zurück zum Ursprung des berühmten Festes, zur königlichen Hochzeit im Jahre 1810: Die öffentliche Feier der legendären Hochzeit von Kronprinz Ludwig von Bayern und Therese von Sachsen-Hildburghausen fand in der Stadt vor allem in und vor den Gasthäusern statt, wo König Maximilian I. das Volk fünf Tage lang zu Speis und Trank eingeladen hat.

Ferner gab es in der ganzen Stadt Musik-Darbietungen und viele kostenfreie Vorführungen.
In diesem Sinne soll es auch zur Wiesn-Zeit in Gasthäusern und Biergärten, die bei der WirtshausWiesn mitmachen, traditionell zugehen, mit gemütlicher Atmosphäre und ganz viel Wiesn-Gefühl – was in der ersten WirtshausWiesn-Woche 2021 bestens gelungen ist.