Huml will Zusammenarbeit der Länder im Kampf gegen Corona stärken

Foto: © Helmut Swoboda

Bayerns Gesundheitsministerin zur Übernahme des Vorsitzes der 94. Gesundheitsministerkonferenz: Auch die Gesundheit von Kindern ist Schwerpunktthema 2021

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml strebt eine verstärkte Zusammenarbeit der Bundesländer im Kampf gegen die Corona-Pandemie an. Huml betonte am Montag anlässlich der Übernahme des Vorsitzes der 94. Gesundheitsministerkonferenz (GMK): „Das neue Jahr wird ebenso wie das alte geprägt sein von den Herausforderungen der Corona-Pandemie. Wir können in dieser Krise nur bestehen, wenn wir an einem Strang ziehen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Deswegen werde ich die Gesundheitsministerkonferenz dazu nutzen, den Austausch zwischen den Bundesländern fortzusetzen und den Kampf gegen die Corona-Pandemie voranzutreiben. Ich danke meiner Berliner Amtsvorgängerin Dilek Kalayci für die herausragende Arbeit in diesem besonderen Pandemie-Jahr.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Ein Schwerpunktthema der Gesundheitsministerkonferenz wird 2021 auch die Gesundheit von Kindern sein. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben dem Thema Kindeswohl zusätzliche Bedeutung verliehen. Es ist mir ein persönliches Anliegen, gemeinsam mit den anderen Bundesländern Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl das körperliche als auch das seelische Wohl der Kinder fördern und verbessern. Denn in die Gesundheit unserer Kinder zu investieren heißt, in unsere Zukunft zu investieren.“

Die Ministerin ergänzte: „Auch für das wichtige Thema Prävention müssen wir gemeinsam Schlüsse aus der Corona-Pandemie ziehen. Es geht darum, Konzepte zu entwickeln, wie wir unser Gesundheitssystem noch besser auf die Bedürfnisse von Kindern zuschneiden können.“

Die Gesundheitsministerkonferenz findet einmal jährlich unter rotierendem Vorsitz statt. Die Hauptkonferenz der 94. GMK ist am 15. und 16. Juni im oberfränkischen Bamberg geplant, der Heimatstadt von Gesundheitsministerin Huml.

Ziel der GMK ist es, die gesundheitspolitischen Interessen der Länder zu koordinieren und gemeinsame Ansätze zu wichtigen Themen zu entwickeln. Ihr gehören die Gesundheitsminister und -senatoren aller 16 Bundesländer an. Der Bundesgesundheitsminister ist ständiger Gast.

 
 
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