
Am Montag, 24.08.2026, gegen 12:00 Uhr, wurde ein 61-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München von einem bislang unbekannten Täter angerufen. Dieser gab an, Polizeibeamter zu sein und informierte den 61-Jährigen über eine falsche Abbuchung von seinem Konto. In diesem Zusammenhang erfragte er weiter die Wertgegenstände des 61-Jährigen.
Der 61-Jährige erkannte sofort, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte und eine Angehörige verständigte parallel telefonisch den Polizeinotruf 110.
Während der 61-Jährige weiterhin mit dem unbekannten Täter telefonierte, klingelte es an seiner Wohnungstür. Der unbekannte Täter am Telefon erläuterte, dass nun die Kriminalpolizei zur Abholung der Wertgegenstände vor Ort sei.
Nachdem der Abholer von den verständigten Polizeikräften angesprochen wurde, versuchte dieser von der Übergabeörtlichkeit zu flüchten. Nach kurzer Verfolgung konnte der Tatverdächtige, ein 16-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Niedersachsen, schließlich eingeholt und festgenommen werden. Bei der Festnahme wurde dieser leicht verletzt, benötigte aber keine ärztliche Behandlung.
Im nahen Umfeld konnten zudem zwei weitere Tatverdächtige, ein 22-Jähriger mit serbischer Staatsangehörigkeit sowie ein 21-Jähriger mit afghanischer Staatsangehörigkeit (beide mit Wohnsitz in Niedersachsen) in einem Pkw angetroffen und der Tat zugeordnet werden. Sie wurden ebenfalls vorläufig festgenommen.
Im Anschluss wurden alle Tatverdächtigen in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Zur Klärung der Haftfrage werden diese heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.










