Stadtgebiet München: Mehrere Einsätze der Polizei wegen feiernder Menschen

Symbolbild

Am Wochenende von Freitag, 21.08.2020, auf Sonntag, 23.08.2020, kam es zu mehreren Polizeieinsätzen wegen Ruhestörung durch feiernde Personen.

Am Samstag, gegen 01:00 Uhr, teilten mehrere Passanten und Anwohner mit, dass am Gärtnerplatz mehrere hundert Menschen grölen, feiern und die Mindestabstände nicht einhalten.

Daraufhin fuhren über zehn Streifen der Münchner Polizei zum Gärtnerplatz und konnten rund 300 Menschen antreffen. Diese wurden gezielt durch die Beamten angesprochen, woraufhin sich der Platz nach und nach leerte. Den Verbliebenen wurde ein Platzverweis erteilt.

Gegen 02:20 Uhr wurde eine lautstarke Party am Isarufer an der Brudermühlbrücke mitgeteilt. Dort stellten die Polizeistreifen rund 300 Personen fest, die lautstark Musik hörten und feierten.

Die Beamten beendeten die Party, forderten die Personen zum Gehen auf und stellten die Personalien des Verantwortlichen fest.

Am Sonntag, 23.08.2020, gegen 03.00 Uhr, teilten Passanten und Anwohner über den Notruf der Polizei mit, dass sich noch mehrere Personen am Gärtnerplatz befinden und lautstark feiern.

Durch Beamte der Münchner Polizei konnten dort rund 25 Personen als Teil einer größeren Gruppe ausgemacht werden, welche zunehmend aggressiv gegenüber anderen Feiernden und den eingesetzten Beamten wurden.

Die Beamten trennten diese Gruppe von den anderen Feiernden, um anstehende körperliche Auseinandersetzungen zu verhindern.

Hierbei zeigten sich fünf Personen uneinsichtig und zunehmend aggressiv. Weil zu befürchten war, dass es zu weiteren Aggressionen kommt, sollten diese in Gewahrsam genommen werden. Es handelt sich um vier Männer mit Wohnsitz in München im Alter zwischen 23 und 35 Jahren, und einen 23-Jährigen mit Wohnsitz in Freising.

Während vier von ihnen in der Haftanstalt des Polizeipräsidium München in Gewahrsam genommen wurden und am Morgen wieder entlassen wurden, beruhigte sich der 35-Jährige bereits während der Fahrt zur Polizeiinspektion 14 und konnte von dort aus entlassen werden.

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