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Montag, 4 Mai 2026
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Tatverdächtiger nach schwerer Brandstiftung in Pasing festgenommen

Symbolbild

Am Sonntag, 03.05.2026, gegen 11:20 Uhr, bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Pasing eine starke Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss des Hauses und verständigten daraufhin den Notruf. Umgehend wurden mehrere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München und der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Vor Ort konnte in der Wohnung einer 44-jährigen Deutschen, welche selbst nicht vor Ort war, ein Brand festgestellt und durch die Feuerwehr gelöscht werden. 

Während des Einsatzes wurden mehrere Bewohner des Hauses durch die Feuerwehr ins Freie verbracht. Bei dem Brand wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand verletzt.

Der Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Vor Ort wurden Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt und es ergaben sich Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung in der Wohnung.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sich zur Tatzeit ein Bekannter der 44-Jährigen, ein 46-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Dachau, berechtigt in der Wohnung aufgehalten habe. Aufgrund eines Streits zwischen der 44-Jährigen und dem Tatverdächtigen, setzte dieser das Bett und ein Sofa in Brand und entfernte sich im Anschluss aus der Wohnung.

Der 46-jährige Tatverdächtige konnte im Laufe des Nachmittags durch zivile Einsatzkräfte der Polizei München an seiner Wohnadresse in Dachau festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo über die Haftfrage entschieden wird.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.