3 Zinnen Dolomiten deckt auf – Die geheime Weihnachts-Ski-Geschichte

3 Zinnen Dolomiten deckt auf - Die geheime Weihnachts-Ski-Geschichte
Foto: © Manuel Kottersteger

Spätestens mit dem ersten Advent ist es nun amtlich: Weihnachten steht wieder einmal vor der Tür. Während überall die besinnlich-fröhliche Hektik zum Jahresende ausbricht, Wintermärkte zum Glühwein trinken einladen und die Geschäfte sich mit Geschenkeangeboten überbieten, bleibt eigentlich nur eine Frage offen: Was macht der Weihnachtsmann wirklich in dieser Zeit? Diese kleine Weihnachtsgeschichte aus Südtirol stellt eine Alternative vor.

Roter Mantel, kräftige Statur, trinkt gerne Milch, isst Kekse und ist beruflich auf dem Rentierschlitten unterwegs – die meisten Eigenschaften und Vorlieben des Weihnachtsmannes sind bisher an die Öffentlichkeit gedrungen und international bekannt. Weit verbreitet ist auch die Annahme, der Herr mit langem weißem Bart, den Kinder jedes Jahr aufs sehnlichste erwarten, würde sich am Nordpol auf seinen fest terminierten Geschenkemarathon vorbereiten. Doch hier ist nun Grund zum Zweifeln angesagt. Wie Mitarbeiter von Christmas-Leak kürzlich durchsickern ließen, hat der Weihnachtsmann einen viel schöneren Ort für die heiße Adventsphase entdeckt: Das Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten.

Kein Wunder, gibt es im weltweit einzigen Weihnachtsskigebiet doch seit 30. November wieder musikalische Klänge, kulinarische Köstlichkeiten und zauberhaften Lichterschein auf 115 Pistenkilometern und 25 Hütten verteilt. Selbst das Christkind hat oberhalb der Baumwipfel auf 2.050 Meter im verschneiten UNESCO Welterbe Dolomiten sein Postamt eingerichtet. Irgendwo zwischen dem erleuchteten Baum der 1.000 Sterne und dem Riesen-Adventskranz hat es sogar schon kleine Geschenke für die kleinen wie großen Wintersportler versteckt, die seit dem ersten Adventswochenende auf den blauen, roten und schwarzen Pisten der fünf Berge hinab carven. Und auf einem von ihnen, der Rotwand, wartet neben einem riesigen Geschenkeschlitten bereits die Rentierherde auf ihren Einsatz. Bis es soweit ist, stehen die fünf einzigen freilebenden Rentiere in den Alpen gerne für ein Foto zur Verfügung, damit die Daheimgebliebenen auch glauben, was Urlauber vor Ort erlebt haben.

Noch nicht gelüftet ist das Geheimnis der Rezepte, nach denen die Hüttenköche während der Skiweihnacht ihre neu interpretierten Versionen der klassischen Südtiroler Spezialitäten zubereiten. Bekannt ist lediglich, dass diese gemeinsam mit Sternekoch Chris Oberhammer, Fernsehkoch Markus Holzer sowie Haubenkoch Josef Mühlmann entwickelt wurden und unheimlich gut schmecken.

In der friedlichen winterlichen Stimmung wird selbst der Weihnachtsmann wieder zum Kind und freut sich darauf, dass er die Skiweihnacht auch nach seinen Einsatztagen bis zum 6. Januar 2020 genießen und beim Skifahren, Schneeschuhwandern und Rodeln regenerieren darf. Selbst der Dolomiten Weihnachtsmarkt in Innichen ist dann noch geöffnet. Das Angebot der Stände, die im Dorfzentrum aufgebaut sind, beschränkt sich auf einheimisches Kunsthandwerk und traditionelle kulinarische Spezialitäten. Das gelebte Brauchtum zeigt den ursprünglichen Advent und die Besucher der Innichner Dolomiten Weihnacht schätzen die Liebe zum Detail, zur Tradition und zur Natürlichkeit. Während sie die authentische, weihnachtliche Atmosphäre genießen, wundert sich keiner darüber, plötzlich dem Weihnachtsmann zu begegnen. Vielleicht ist deshalb bisher noch nichts von seinem geheimen Urlaubstipp für die besinnlichste Zeit des Jahres durchgedrungen.

Weitere Informationen zur Skiweihnacht: https://www.dreizinnen.com/de/das-erlebnis/im-winter/3-zinnen-skiweihnacht.html

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