Größte Tierparkschule Deutschlands in Hellabrunn hat ihren Betrieb aufgenommen

Größte Tierparkschule Deutschlands in Hellabrunn hat ihren Betrieb aufgenommen
Foto: Marc Müller/Tierpark Hellabrunn

Mit Beginn des neuen Schuljahres hat auch die neue Tierparkschule im Hellabrunner Mühlendorf ihren Betrieb aufgenommen. Das Interesse der Schulen ist groß: Bis zum Ende des Schuljahres sind die dreitägigen Projekte bereits restlos ausgebucht.      

Das Schuljahr hat erst begonnen, doch einige Klassen dürfen sich schon über einen Tapetenwechsel freuen. So auch die 6d der Städtischen Willy-Brandt-Gesamtschule aus München: Drei Tage lang war sie für eine außerschulische Unterrichtseinheit im Hellabrunner Mühlendorf. Mit der neuen Tierparkschule stehen den Schülerinnen und Schülern dort nun drei reguläre Unterrichtsräume, ein Inklusionsraum, ein Außenklassenzimmer sowie ein lebendiges Klassenzimmer mit Blick in den Ziegenstall zur Verfügung.

„Mit der Tierparkschule haben wir einen Ort geschaffen, mit dem wir viele zukünftige Schülergenerationen für das Thema Biodiversität begeistern können. Die Vielfalt des Lebens können sie hier hautnah selbst beobachten“, so Tierparkdirektor Rasem Baban. Ganz nach dem Motto „Lernen in der Natur – von der Natur lernen“, ist das Mühlendorf in Hellabrunn der perfekte Ort, um spannendes Wissen aus dem Fach Biologie zu vermitteln.

Träger der Tierparkschule ist das städtische Referat für Bildung und Sport. Die Kosten für den Neubau wurden komplett aus dem städtischen Haushalt finanziert. Stadtschulrätin Beatrix Zurek: „Der Unterricht in der Tierparkschule ist praxisnah und durch den Kontakt mit den Tieren im wahrsten Sinne lebendig. Durch das Erlebnis im Tierpark bleibt der Unterrichtsstoff viel besser in den Köpfen der Kinder hängen. So funktioniert nachhaltiges Lernen. Ich freue mich, dass wir für die Münchner Kinder einen so einzigartigen Lernort schaffen konnten.“

„In der neuen Tierparkschule können wir den Unterricht noch lebendiger gestalten. Durch ein erweitertes Platzangebot, werden wir zudem unsere Sammlungen noch ausweiten können“, freut sich Christina Neuenhagen von der Tierparkschule.

Im Anschluss an die Theorie ging es für die Klasse 6d dann in den Tierpark. Aufgeteilt in Kleingruppen, beobachteten die Kinder jeweils eine im Tierpark lebende Affenart und machten sich Notizen zum Aussehen, dem Verhalten und zur Anlage. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren am Beobachten. Auch das Gorilla-Männchen Tano sah sich ganz genau an, was die Kinder mit den Klemmbrettern vor seiner Anlage machten.

 

Bewerte diesen Beitrag!
[Total: 1 Durchschnitt 5]