München gewinnt das Red Bulls Salute 2019

München gewinnt das Red Bulls Salute 2019

München hat das Red Bulls Salute 2019 gewonnen. Vor 1.500 Zuschauern im ausverkauften Sportpark Kitzbühel schossen Chris Bourque, Maximilian Daubner, Mark Voakes, Justin Schütz, Frank Mauer, Mads Christensen und Maximilian Kastner die Bayern zum 7:4-Sieg gegen den schwedischen Topklub Malmö Redhawks. Bei ihrer dritten Teilnahme am internationalen Einladungsturnier sicherten sich die Münchner nach 2017 zum zweiten Mal den Titel.

Spielverlauf
Frederik Storm brachte Malmö nach 54 Sekunden mit einem Schuss unter die Latte in Führung. Die Redhawks spielten in der Anfangsphase einen aggressiven Forecheck und stellten die Red Bulls vor Probleme. Die Münchner hatten ihre erste gute Chance in der 16. Minute, Mauer traf nach einem Pass von Voakes durch den Slot aber das Außennetz. Danach stand Malmös Schlussmann Lars Volden unter Druck. In der 19. Minute spielte sich Daubner aus dem eigenen Drittel bis vor das gegnerische Tor und legte dann quer auf Mauer, dessen Schuss parierte Volden aber stark.

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Im Mittelabschnitt glichen die Red Bulls aus, weil Bourque einen Schuss von Daryl Boyle durch Voldens Beine abfälschte (24. Minute). München war in der Folge bei fünf gegen fünf die gefährlichere Mannschaft und ging in der 29. Minute durch seine jüngste Reihe erstmals in Führung: Schütz und John Jason Peterka kombinierten sich vor das Tor, Daubner staubte zum 2:1 ab. Zusammen mit Emil Quaas und Luca Zitterbart brachte es die Formation auf ein Durchschnittsalter von 19,8 Jahren. Malmö glich in der 38. Minute durch Konstantin Komarek zum 2:2 aus. Die Red Bulls antworteten noch vor der zweiten Pause: Voakes traf 46 Sekunden vor der zweiten Pause mit einer schönen Einzelleistung zum 3:2.

Im Schlussdrittel waren drei Minuten gespielt, als Konrad Abeltshauser auf Schütz legte und der die Scheibe ins linke Eck schoss. 101 Sekunden später traf Mauer nach einem Pass von Philip Gogulla zum 5:2 (45.). Die Redhawks hatten eine Großchance, als die Scheibe nach einem Schuss in die Rundung aufgrund eines Bandenfehlers vor das Tor sprang. Münchens Torhüter Danny den Birken hechtete mit dem Schläger voran zurück vor das Tor und kratzte den Puck von der Linie (50.). Beim Alleingang von Carl-Johan Lerby in der 55. Minute war aus den Birken chancenlos. Zwei Minuten später nahmen die Redhawks im Powerplay den Torhüter vom Eis – mit Erfolg: Emil Sylvegard verkürzte auf ein Tor Rückstand. Auf der Gegenseite sorgten Mads Christensen (59.) und Maximilian Kastner mit einem Empty-Net-Tor für den 7:4-Sieg der Red Bulls (60.). Zum MVP des Finals wurde Münchens Daubner gewählt.

Maximilian Daubner: 
„Es war von Anfang an eine enge Partie. Wir sind im zweiten Drittel gut aus der Kabine gekommen und sehr glücklich, dass wir den Titel beim Red Bulls Salute geholt haben.“ 

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Malmö Redhawks 7:4 (0:1|3:1|4:2)

Tore
0:1 | 00:54 | Frederik Storm
1:1 | 23:19 | Chris Bourque
2:1 | 28:40 | Maximilian Daubner
2:2 | 37:44 | Konstantin Komarek
3:2 | 39:14 | Mark Voakes
4:2 | 43:00 | Justin Schütz
5:2 | 44:41 | Frank Mauer
5:3 | 44:31 | Carl-Johan Lerby
5:4 | 57:27 | Emil Sylvegard
6:4 | 58:48 | Mads Christensen
7:4 | 59:23 | Maximilian Kastner

Zuschauer
1.500 (ausverkauft)