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Neu auf dem Oktoberfest 2015

Neue Schaustellungen auf dem Münchner Oktoberfest 2015

KONGA – XXL-Mega-Schaukel
Europas erste voll thematisierte und weltweit höchste und schnellste Megaschaukel „Konga“ lädt zu einem rasanten Flug über den Dschungel ein. Schon im Eingangsbereich, den ab und an eine Erdbebensimulation erschüttert, begrüßt eine Crew im Safari-Outfit die Passagiere. In einer Ruhezone, stilecht mit Bänken aus Bambus ausgestattet, sehen die Wartenden auf einem Bildschirm eine Live-Übertragung aus der Gondel. Auch das Publikum kann hier zusehen und sich zu einem luftigen Dschungel-Ausflug über Urwaldpflanzen und echte Palmen animieren lassen. Der Dschungel ist mit allen Sinnen erlebbar: Feuer spuckende Voodoo-Masken, lodernden Fackeln, tropische Nebelvulkane und ein Wasser speiender Riesengorilla tragen zum Dschungel-Feeling bei. Die Stimmen des Urwalds mit Affengeschrei und Vogelgezwitscher verbinden sich zu einem Klangteppich, den das Onboard Soundsystem überträgt. Auch olfaktorische Effekte werden aufgeboten: Es duftet nach reifen Mangos und Kokosnüssen. Seine 2011 von der niederländischen Firma KMG gebaute XXL-Schaukel hat Sebastian Küchenmeister mit mehr als 30 Themen-Effekten, über 70 Dekorationselementen, 250 Meter Deko- Lianen und einer 12 Meter hohen Feuerfontäne ausgestattet. Damit wird KONGA zu einem Riesenschaukelspaß für die ganze Familie.

Die temporeiche und dennoch sanfte Fahrt ohne Überschlag ist für Menschen ab einer Größe von 1,40 Metern möglich. In der rotierenden Inverted-Gondel haben die Fahrgäste den Blick nach innen gerichtet. So entsteht unter den Passagieren ein Gemeinschaftsgefühl, wenn bei einem Flugwinkel von 120 Grad in 45 Metern Höhe die vierfache Erdanziehungskraft (4 G) auf die Teilnehmer der Dschungel-Expedition wirkt. Eine komplette Ausstattung mit LED-Lichtern, eine Solarstromanlage und Bio-Kraftstoffe für die Transporte schonen die Umwelt.

Technische Daten
Front: 18    Tiefe: 14 m    Flughöhe: 45 m
Ausflug: 120°    Geschwindigkeit: 120 km/h
Anschluss: 155 kW
Internet: www.konga-schaukel.de, www.facebook.com/kongaschaukel

Daemonium
Der „Weg ins Ungewisse“ führt bei der größten mobilen Geisterbahn der Welt „Daemonium“ über vier Etagen. In der imposanten Geisterburg fahren jeweils vier zusammenhängende, frei drehbare und elektronisch  gesteuerte Gondeln die Passagiere an Gruselszenarien vorbei, die in Angst und Schrecken versetzen. In hundertprozentiger Dunkelheit tauchen lebende Horrorgestalten auf, dargestellt von geschulten Akteuren, und treiben ihr Unwesen. Zum Gruseln auf hohem Niveau tragen die hochmoderne Lasertechnik und Spezialeffekte aus den USA bei. Das Geschehen ist hautnah zu erleben, da alle Effekte frontal gesehen werden. Martin Blume hat mit seiner Geisterbahn „Daemonium“ in eigener Regie und Ausführung ein Unikat geschaffen, das dem Zeitgeist Rechnung trägt, ohne jedoch Gewalt zu verherrlichen. Vergünstigte Gruppentickets für Familien, Kindergärten und Schulklassen machen den Gruselspaß preiswert. Behindertengerechte Fahrgastgondeln und ein barrierefreier Zugang für Rollis sind ein zusätzlicher Service.

Technische Daten
Front: 36 m    Tiefe: 16 m    Höhe: 23 m
Gewicht: 100 t    Anschluss: 150 kW Internet: www.daemonium-ride.de

The Tower Event Center
Das „höchste transportable Hochhaus der Welt“, das an die spektakulären Petronas Towers in Kuala Lumpur erinnert, ist mit neuen Attraktionen und Themen-Effekten wieder zu Gast auf dem Oktoberfest. So bringt Charles Blume, der die Idee zu diesem multifunktionalem Schaugeschäft aus einem Urlaub in Malaysia mitbrachte und 2009 realisierte, mit dem SKY DRIVE auf der dritten Etage des Towers ein völlig neues Fahrgefühl ins Spiel. Wer schwindelfrei und mindestens 1,20 Meter groß ist, darf stehend auf einer Art Roller den speziellen Thrill auskosten, den eine Fahrt am Abgrund entlang, über Berg und Tal und durch scharfe Kurven ausmacht. Sicherheit wird dabei groß geschrieben: Der Fahrparcours ist schienengebunden und fest installiert, dick gepolsterte Sicherheitsbügel sichern die Fahrer gleich dreifach. Beim Erkunden des restlichen Tower Event Centers geht es als Hommage an Salvatore Dalí auf eine Reise durch surreale Welten: Uhren zerfließen, magische Schubladen öffnen  sich und Farbenspiele verzaubern. Lippensynchron sprechende Figuren überraschen die Besucher. Spaß machen die klassischen Requisiten eines Laufgeschäfts wie Rüttelband, Drehscheiben und mehr. Auf der neunten Etage befindet sich der „SKY VIEW“, eine Aussichtsplattform mit Fernrohr zum Genießen des PanorThe Tower stand bereist amas der Wiesn und der Stadt. Am Abend setzen 1.500.000 LEDs am 30,5 hohe Event Tower stimmungsvolle Akzente. Die Aufenthaltsdauer auf den neun Etagen mit zwölf  Aktionsräumen und 26 Spielgeräten kann jeder Besucher selbst bestimmen. Die Anlage ist im Zugangsportal und in der siebten Etage barrierefrei und behindertengerecht gestaltet. Ein Fahrstuhl steht zur Verfügung.

Technische Daten
Front: 22 m    Tiefe: 15 m    Höhe: 30,5 m
Anschluss: 80 kW
Internet: www.blume-service.de

Original Motodrom
Wieder zu Gast auf dem Oktoberfest, aber diesmal auf der Oidn Wiesn  und mit neuer Mannschaft, ist das Motodrom von 1928, die älteste noch reisende Steilwand der Welt. 2005 begeisterte der weltbekannte Steilwand-Artist Hugo Dabbert das Münchner Publikum mit seiner Show im Kessel. 2012 übergab der Altmeister das Geschäft an die nächste Steilwandgeneration: Thomas Ottl und Donald Ganslmeier, die in Reminiszenz an die lange Tradition der Steilwandfahrer und des Geschäfts das Motodrom mit dem Zusatz „Original“ versehen haben. Der Landshuter Donald Ganslmeier alias Don Strauss besuchte als Sechsjähriger auf der Bartlmä-Dult zum ersten Mal eine Steilwand und wurde vom Virus erfasst. Nach seinem Wehrdienst bekam er die Möglichkeit, bei Ken Fox in England die Kunst und harte Arbeit des Steilwandfahrens zu erlernen. Schon bald hatte Donald das Vergnügen, bei einem Gastspiel der Ken Fox Troupe auf dem Münchner Oktoberfest in „Pitts Todeswand“ aufzutreten. 1994 lernte er in Stuttgart auf der Cannstatter Wasen Hugo Dabbert kennen und ging ein Jahr später bei ihm ins Engagement.In der aktuellen internationalen Truppe des Original Motodroms finden sich neben Ganslmeier die „Motorellos“, wie sich Steilwandartisten nennen, Clemens Schöne und Peter Petersen sowie Kara Santana, eine

Steilwandfahrerin aus dem Münchner Umland. Im Fahrzeugpark des Original Motodroms stehen neben einem original BMW DIXI Monoposto von 1929, zwei für Überholungsrennen perfekte Honda CB 200 und drei Indian Scout 101, „des Steilwandfahrers Freund fürs Leben“, ein zwar schweres, aber wendiges Arbeitsgerät.
Technische Daten
Paradenbreite: 16 m    Masthöhe: 12 m
Durchmesser: 16 m    Gewicht: 25 t
Internet: www.motodrom.de

Gastro Goldener Hahn
Mit dem „Goldenen Hahn“ steht eine neue Hühnerbraterei auf dem Oktoberfest. Das kleine Festzelt des Josef Able erinnert an eine Almhütte. Der Holzbau hat 304 Sitzplätze, zusätzlich stehen im kleinen Wirtsgarten nochmal 57 Plätze zur Verfügung. In- oder Outdoor können sich die Gäste die bayerische Geflügel-Klassiker Hendl und Ente schmecken lassen. Aber auch für Vegetarier und Veganer hält die Speisekarte Schmankerln bereit. Aus dem Oberland kommt für die Abendunterhaltung die Band „Dreisam- Live“. Tagsüber gibt es Stubnmusik – natürlich unplugged. Zweimal in der Woche geht es am Nachmittag traditionell zu: Kuhglockenspieler und Schuhplattler haben ihren großen Auftritt. Wiesnerfahrung hat Josef Able seit mehr als 30 Jahren, zuletzt war er mit einem Spanferkel-Imbiss auf dem Münchner Oktoberfest zugelassen.
Internet: www.ables-goldener-hahn.de

Zum Gaumenschmaus
Gute Qualität und freundlicher Service sind Markenzeichen der Wurstbraterei Bretz, die schon von der Auer Dult und dem Münchner Christkindlmarkt bekannt ist. Das Münchner Familienunternehmen in der dritten Generation bietet von der roten und weißen Bratwurst über Currywurst bis zu original Nürnberger Rostbratwürstln die ganze Palette an Wurstwaren. Die pikante „Bayrische Lange“, eigens für den „Gaumenschmaus“ kreiert, dürfte ebenso überzeugen wie der Weißwurst- Leberkäs. Wen es nach mehr Fleisch gelüstet, kann auf eine neue Wiesn- Spezialität zurückgreifen: Die Bretz’sche „Schinkensemmel“ mit saftigem Halsgrat, gepökelt, geräuchert und von Schweinen aus der Region, Krautsalat und schmackhaftem hausgemachten Dressing. Veggie-Fans müssen hier nicht hungern: ein vegetarisches Bio-Menü mit Gemüsepflanzerl und einem Getränk ist die Alternative. Günter, Petra und Nina Bretz freuen sich auf ihre Wiesnkundschaft!

Zur Räuberpfanne
Pfannenspezialitäten bietet Karl Doll erstmals auf dem Oktoberfest an. Würziges Schweinefleisch, mit Zwiebel und Paprika aufgepeppt, wird ebenso im Brottopf serviert wie die Champignonpfanne. Gemüse mit Nudeln, pfannengerührt, ist ein Schmankerl für Vegetarier. Am Tresen der schmucken Holzhütte können es sich die Wiesn-Gäste entspannt schmecken lassen.

Eis-Bar
50er-Jahre-Feeling pur gibt es in der Eis-Bar des Christian Seitz auf der Oidn Wiesn. Dort kann sich der Wiesn-Gast stilecht mit einem Speiseeis in verschiedenen Geschmacksrichtungen erfrischen und sich in die Zeit von Petticoat und Rock ’n‘ Roll versetzt fühlen. Neben den gängigen Eissorten wird es für Bierliebhaber auch ein Augustiner-Bier-Eis geben. Süßigkeiten wie die „Wiesn-Zauberzuckerwatte“ in Blumenform oder das klassische rote Münchner Schokoherz in Bio-Qualität hat der auf Tradition bedachte Eisverkäufer ebenfalls im Angebot. Christian Seitz ist von Haus aus Restaurator und Tischler. In seiner Jugend sammelte er beim Hamburger Circus Mignon Erfahrungen als Artist und kam mit der Circus- und Schaustellerwelt in Kontakt. So entstand seine Liebe zu historischen Schaustellerwagen und Fahrgeschäften, die Seitz in seiner Tischlerei im niedersächsischen Bliedersdorf bei Stade restauriert und sammelt. Die Eis-Bar fand er zufällig versteckt in einem Packwagen, den er zum Kauf angeboten bekam. Es war der Eispavillon eines Georg Ströbele aus Nürnberg, der im Fränkischen bis in die 1960er Jahre mit der Eis-Bar auf der Reise war und dessen Name immer noch die Fassade ziert. Der an den Geschichten hinter den Objekten interessierte Seitz hofft dadurch, Menschen zu finden, die ihm vielleicht noch mehr über die Vergangenheit der Eis-Bar erzählen können. Christian Seitz restaurierte das gute Stück, wobei er die nostalgische Optik beibehielt, soviel Substanz wie möglich erhielt und so wenig wie notwendig nach historischen Vorlagen ersetzte. Dank der Kenntnis alter Handwerkstechniken und der Erfahrung mit Sammlerobjekten gelang es ihm, die Eis-Bar aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Das nostalgische Schmuckstück wurde zusätzlich mit moderner umweltfreundlicher LED-Technik ausgestattet.

Einkaufen

Der kleine Mandelturm Anita Agtsch
Wer auf die schlanke Linie achtet, ist im „Kleinen Mandelturm“ der Anita Agtsch richtig. Hier werden die Mandeln (und andere Nussarten) mit extra wenig Zucker gebrannt. Das rustikal-bayrisch gestylte Nuss-Paradies ist auch Anlaufstelle für Diabetiker, die in Birkenzucker gebrannte Cashews und Macadamia-Nüsse mit gutem Gewissen genießen können.

Alpenhaus Kinzler
Ein neuer Treffpunkt für traditionsbewusste Schleckermäuler kann das geschindelte „Alpenhaus“, Baujahr 1954, auf der Oidn Wiesn werden.  Willy Kinzler jun., der dieses historische Verkaufsgeschäft von der Firma Müller aus Worms erstanden hat, legt Wert auf Authentizität. So produziert er Süßigkeiten mittels historischer Geräte. Die Nüsse werden von Hand im Kupferkessel gebrannt, handbetrieben ist die Zuckerwatte- und die Conchiermaschine. Pralinenmischungen nach Rezepturen aus der Jahrhundertwende runden das Sortiment ab.

Berti’s Schokoladenfabrik
Einen zuckersüßen Gaumenschmaus fabriziert „Berti’s Schokoladenfabrik“: Glasierte Früchte, Schokoladenfrüchte und Kokosspezialitäten, zum Teil auch in zertifizierter Bio-Qualität, bereitet Norbert Lange junior in Frontcooking-Manier vor den Augen der Kunden zu. Die niedrige Thekeneinsicht erlaubt es auch Kindern zu beobachten, wie das frische Obst mit feinen belgischen und französischen Kuvertüren schokoliert wird. Ein Bildschirm zeigt zusätzlich den Entstehungsprozess von Fruchtspießen von der Ernte bis zum verkaufsfertigen Angebot. Da Norbert Lange junior auch die Handwerkskunst des Zuckerziehens gelernt hat, unterhält er sein Publikum täglich um 14 und um 18 Uhr, jeweils für eine Stunde, mit einer kleinen „Zuckerkunst-Show“ und demonstriert, wie aus herkömmlichem Zucker kunstvolle Figuren und phantasievolle Formen entstehen. Phantasievoll sind auch „Bertis“ Eigenkreationen – Mäuse, Schweinchen und Krümelmonster aus Obst und Schokolade. Laktose- intolerante Menschen und Veganer kommen auf ihre Kosten, wenn Erdbeeren & Co in Bio-Reismilch-Kouvertüre getaucht werden. Liebesäpfel für die Angebetete gibt es nicht nur in klassisch rot, sondern auch trendy in Gold, Silber und Bronze.
Internet: www.bertis-schokoladenfabrik.de

Michaelas Herzlmalerei
Der Name „Schifferl“ und Herzlmalerei sind am Oktoberfest fest miteinander verbunden: Michael Schifferl steht seit über 30 Jahren mit seiner Herzlmalerei auf dem Oktoberfest. In diesem Jahr feiert seine Tochter Michaela mit einer eigenen Herzlmalerei auf der Wiesn Premiere. Gerne erfüllt sie Kundenwünsche und beschriftet die Lebkuchenherzen gleich zum Mitnehmen. In ihrem Sortiment führt sie auch Bio- Schokoherzen und Lebkuchen in Form von Münchner Sehenswürdigkeiten wie dem Neuen Rathaus oder Schloss Nymphenburg.