Neu in München: Nachbarschaftsbasierter Carsharing-Anbieter Oply

  • München ist der erste Standort des neuen Anbieters – weitere Städte für 2018 geplant
  • Erster Anbieter mit flexibler Kurzzeit- und planbarer Langzeitbuchung in einer Flotte
  • Jedes Fahrzeug ist in einer Nachbarschaft zu Hause – zum Start in 41 Münchner Nachbarschaften verfügbar
  • Oply schließt Lücke im städtischen Verkehrsangebot und will das private Auto im Stadtverkehr obsolet machen
  • Zwei Drittel der Münchner Autofahrer zum Verzicht auf das eigene Auto bereit – Carsharing-Angebot ist ein wesentlicher Faktor

Berlin/München, 27. März 2018 – Die Münchner haben ab sofort einen neuen Nachbarn: Mit Oply startet heute „dein Nachbar auf Rädern“ – ein neuer Carsharing-Anbieter, der die bestehenden Lücken im städtischen Verkehrsangebot schließen will. München ist der erste Standort des neuen Anbieters, der bis Ende 2018 in mindestens zwei weiteren deutschen Städten an den Start gehen möchte. Auch eine Expansion in weitere europäische Märkte ist mittelfristig geplant. Jedes Fahrzeug ist in einer Nachbarschaft zu Hause, in die es nach seiner Nutzung wieder zurückgebracht wird. Damit ist Oply immer direkt vor der Haustür, wenn man gerade ein Auto benötigt. Und genau das ist der Plan: Das Unternehmen will in all den Fällen eine echte Alternative sein, in denen die Münchner traditionell ein Auto nutzen würden: vom Großeinkauf über den Umzug bis zum Wochenendtrip und zur Urlaubsreise. Oply startet mit zunächst 100 Fahrzeugen in 41 Nachbarschaften der bayerischen Landeshauptstadt – die Flotte soll abhängig von der Nachfrage schnell wachsen.

Als erster Anbieter ermöglicht Oply sowohl die spontane Kurzzeitnutzung als auch im Voraus geplante längere Nutzungsdauern – und das mit der gleichen Flotte. Hierfür stellt das Unternehmen zwei Buchungsoptionen zur Verfügung: FLEX und PLAN. Mit der FLEX-Buchung können Nutzer kurzfristig Autos ab 6 Euro pro Stunde mieten – perfekt für den Wocheneinkauf, den Freizeitausflug oder einen Besuch bei Freunden und Verwandten. Der Nutzer kann das Fahrzeug jederzeit zurückgeben und muss sich vorab nicht festlegen, wann er das Auto wieder zurück bringt. Mit der PLAN-Buchung sind dagegen längere Nutzungsdauern möglich: Für bis zu 27 Tage und ab sechs Monate im Voraus kann der Kunde „sein“ Auto buchen – ideal selbst für Urlaubsreisen, denn Oply erlaubt auch Fahrten ins Ausland. Damit man das neue Carsharing Angebot auch so vielfältig nutzen kann, gibt es gleich vier Fahrzeugkategorien: vom kompakten Stadtauto über den Familienwagen – beide mit Kindersitz ausgestattet – bis zum Transporter und zum Sport-Cabrio. So steht für jedes Nutzungsszenario immer das passende Auto zur Verfügung.

Werbung / Anzeige

„Mit Oply bieten wir eine überzeugende Alternative zum eigenen Auto“, sagt Mauro Mariani. „Oply ist für all die Fälle gedacht, in denen das Auto meist die beste Lösung ist. Damit ergänzen wir das städtische Verkehrsangebot aus ÖPNV, Mikromobilitätslösungen wie Free-Float-Carsharing oder Taxi und autofreiem Individualverkehr wie dem eigenen Fahrrad. Unsere Vision ist, dass innerstädtische Mobilität zukünftig ganz ohne das Privatauto auskommen wird. Die Kombination unterschiedlicher Mobilitätskonzepte wird es den Städtern ermöglichen, für jede Situation das passende Verkehrsmittel wählen zu können. Wir sind überzeugt davon, dass Oply hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten wird.“

Münchner sind Vorreiter beim Carsharing und für Alternativen zum eigenen Auto offen

Dass Alternativen zum eigenen Auto in der bayerischen Metropole auf großes Interesse stoßen, zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Innofact im Auftrag von Oply unter 517 Münchnern. So ist Carsharing hier deutlich stärker verbreitet als im Bundesdurchschnitt: Der Umfrage zufolge hat fast jeder sechste Münchner (17,2 Prozent) in den letzten zwölf Monaten Carsharing-Angebote genutzt. Bundesweit waren es lediglich 11,5 Prozent. Mehr als die Hälfte (54,7 Prozent) plant,in der Zukunft solche Angebote zu nutzen (deutschlandweit: 50,0 Prozent). Überdurchschnittlich groß ist auch die Bereitschaft Münchner Autofahrer, ganz auf das eigene Fahrzeug zu verzichten: Fast zwei Drittel (64,3 Prozent) können sich dies vorstellen – im Bundesdurchschnitt sind es nur gut die Hälfte (52,2 Prozent). Bei einer solchen Entscheidung spielt ein gutes Carsharing-Angebot eine wesentliche Rolle: Für fast ein Drittel (29,8 Prozent) ist es ein zentrales Kriterium beim Verzicht auf das eigene Auto (deutschlandweit: 24,3 Prozent).

„München ist traditionell innovativen Verkehrskonzepten gegenüber sehr offen und hat sich in der Vergangenheit als besonders affin gegenüber Carsharing-Modellen gezeigt“, sagt Katharina Wagner, Geschäftsführerin der Oply GmbH. „Wie in vielen deutschen Städten steht auch hier einem umfangreichen Verkehrsangebot ein nach wie vor hoher Anteil privater Fahrzeuge gegenüber, der zu zunehmenden Verkehrsproblemen, aber auch zu wachsender Lärm- und Abgasbelastungen führt. So wurde München auch vor Kurzem zum zweiten Mal in Folge zur deutschen Stauhauptstadt gekürt. Diese Probleme sind mit Individualverkehr nicht mehr zu lösen. Hier sind neue Konzepte gefragt. Wir sind sicher, dass ein Angebot wie Oply einer von vielen wichtigen Bausteinen sein wird, mit denen diesen Herausforderungen erfolgreich begegnet werden kann.“

Oply wird von einer Reihe erfahrener Investoren unterstützt, darunter der chinesische Automobilkonzern SAIC sowie das Investmentunternehmen Sailing Capital. Geleitet werden die Deutschlandaktivitäten von Oply von Geschäftsführerin Katharina Wagner, die zuvor Head of Business Development by car2go war. CEO und Gründer von ExaMotive ist der erfahrene Unternehmer und Mobilitätsexperte Mauro Mariani.