ÖPNV: FFP2-Maskenpflicht gut angelaufen – „Kulanzwoche“ endet am Sonntag

ÖPNV: FFP2-Maskenpflicht gut angelaufen - „Kulanzwoche“ endet am Sonntag
Symbolbild

Seit vergangenem Montag, 18. Januar, müssen Fahrgäste im Öffentlichen Nahverkehr in Bayern eine FFP2-Maske oder eine Maske mit vergleichbarer Schutzwirkung tragen. Diese Pflicht gilt für alle Fahrgäste ab 15 Jahren. Für Kinder zwischen 6 und 14 bleibt es bei der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (keine FFP2-Maske). Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht befreit.

FFP2-Quote bei über 90 Prozent
In der ersten Woche wurden Fahrgäste, die noch die bisher vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung etwa in Form eine Community-Maske trugen, nur darauf angesprochen und gebeten, künftig nur noch mit FFP2-Maske zu fahren. Hierbei handelte es sich jedoch nur um wenige Fälle, weit über 90 Pro-zent halten sich nach Beobachtungen von MVG und U-Bahnwache bereits an die neue Vorschrift. Ab dem kommenden Montag, 25. Januar, werden durch die Ordnungsbehörden auch Bußgelder verhängt, wenn die Bede-ckung nicht den aktuellen Vorschriften entspricht. Fahrgäste, die ohne FFP2-Maske angetroffen werden, müssen das Fahrzeug bzw. den Bahnhof verlassen.

Luftaustausch in wenigen Minuten
Die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken ist ein weiterer Baustein, um den ÖPNV in Corona-Zeiten so sicher wie möglich zu gestalten. Neben der Maskenpflicht sprechen zum Beispiel die kurzen Aufenthaltszeiten und die gute Belüftung für Busse und Bahnen. Zahlreiche Zugänge, Türen und Klappfenster sowie die Belüftungssysteme sorgen dafür, dass die Luft permanent in Bewegung ist und erneuert wird. So wird bei der U-Bahn die Luft in den Zügen in weniger als fünf Minuten komplett erneuert, eine weitere Verkürzung entsteht durch das permanente Öffnen der Türen an den Haltestellen. Zusätzlich appelliert die MVG an ihre Fahrgäste, etwa auf Telefongespräche und Unterhaltun-gen möglichst zu verzichten, da auch dies dazu beiträgt, den Ausstoß an Aerosolen auf ein Minimum zu reduzieren.

Mehr Informationen zum Thema und alle weiteren Maßnahmen hat die MVG im Internet unter www.mvg.de/corona zusammengestellt.

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