Ergebnisse der dritten Reihentestung bei der Rinderschlachtung liegen vor

Ergebnisse der dritten Reihentestung bei der Rinderschlachtung liegen vor
Symbolbild

Bei der dritten Reihentestung bei der Münchner Rinderschlachtung wurden insgesamt acht Beschäftigte positiv und 119 negativ getestet. Die infizierten Personen und ihre Kontaktpersonen 1. Grades wurden vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) ermittelt, isoliert und unter 14-tägige Quarantäne gestellt. In der vergangenen Woche waren bei zwei Reihentestungen 12 Beschäftigte sowie in Folge fünf Kontaktpersonen 1. Grades positiv auf Corona getestet worden.

Von den nun insgesamt 20 positiv getesteten Beschäftigten fallen 13 in die Zuständigkeit des Münchner Gesundheitsamtes. Die anderen sieben Infizierten wurden an die zuständigen Gesundheitsämter im Kreis Ebersberg, Erding und Mühldorf am Inn gemeldet.

Das RGU befindet sich in fortlaufendem, engen Austausch mit dem Betreiber der Rinderschlachtung, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus im Schlachthof zu unterbinden. Nach Auftreten der ersten positiven Fälle am 29. September wurden umgehend die notwendigen Maßnahmen veranlasst, desinfizierende Reinigungen vorgenommen und die Hygienemaßnahmen des Betriebes sowie die Unterkünfte kontrolliert. Zusätzlich führte das RGU am 5. Oktober zwei Kontrollen des Schlachthofes sowie die dritte Reihentestung bei allen Beschäftigten durch. Die Begehungen ergaben in beiden Fällen keinen Anlass zur Beanstandung. Bei den Überprüfungen wurde kontrolliert, ob das Hygienekonzept des Betriebs zum Schutz der Beschäftigen vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus umgesetzt wird. Am Vormittag wurde der Schlachthof vom RGU, zusammen mit dem Gewerbeaufsichtsamt, unangekündigt kontrolliert. Am Nachmittag wurde eine weitere Begehung des Bereiches vorgenommen.

Selbstverständlich wird das RGU die Entwicklung weiter eng überwachen.

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