Referat für Gesundheit und Umwelt rät zur FSME-Impfung

Das Referat für Gesundheit und Umwelt appelliert an die Bevölkerung in und um München, sich gegen die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen zu lassen. Die Landkreise rund um München gelten als Risikogebiete. Nun wurden auch im Bereich des Perlacher Forsts FSME-infizierte Zecken gefunden.

Auch wenn es sich im Stadtgebiet München noch um Einzelfälle von FS-ME-Infektionen handelt, rät Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs der Münchner Bevölkerung, sich vorsorglich gegen FSME impfen zu lassen: „Die Erkrankung kann durch eine Impfung verlässlich verhindert werden. Für einen kompletten Impfschutz sind drei Impfungen erforderlich. Nach drei bis fünf Jahren sollte eine Auffrischimpfung erfolgen. Vor allem ältere Menschen und Kinder sollten sich impfen lassen“.

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Bei FSME handelt es sich um eine Virusinfektion, die in der Regel durch einen Zeckenstich übertragen wird. Da die Aktivität der Zecken bei warmer Witterung stark erhöht ist, tritt die Erkrankung am ehesten ab dem Früh- sommer bis Herbst auf. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

Nach Ansteckung kommt es bei zirka 30 Prozent der Fälle nach 7 bis maximal 28 Tagen zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Unwohlsein. Nach einer kurzen symptomfreien Phase von zirka einer Woche können neurologische Symptome einer Hirnhaut- beziehungsweise Hirnentzündung und/oder Rückenmarksentzündung auftreten. Bei schweren Verlaufsformen bleiben über einen längeren Zeitraum neurologische Ausfälle bestehen wie Anfallsleiden, Lähmungen oder andauernde Kopfschmerzen. Bei zirka einem Prozent der Fälle führt die Erkrankung zum Tod.

„Das Referat für Gesundheit und Umwelt bietet in der Schwanthalerstraße 69 eine eigene Impfberatungsstelle an, die bei allen Fragen rund um den Impfschutz mit Rat zur Seite steht“, so Jacobs. Die Beratungsstelle wird derzeit als Münchner Impfkompetenzzentrum ausgebaut und künftig auch subsidiäre Impfungen für die Münchner Bevölkerung anbieten. Die Impfberatungsstelle ist erreichbar über das Service-Telefon unter 233-66907, Montag bis Freitag jeweils von 11 bis 12 Uhr.