
Am Donnerstag, 07.04.2022, gegen 20:40 Uhr, alarmierten Zeugen den Polizeinotruf 110 und teilten mit, dass in der Maximilianstraße eine größere unübersichtliche Schlägerei, an der über 20 Personen beteiligt wären, stattfinden würde.
Sofort wurden über 15 Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt, um die Situation zu klären. Die Beamten konnten die Personen vor Ort antreffen und aggressive Interaktionen zwischen ihnen feststellen.
Die Situation konnte beruhigt werden und nach den ersten Feststellungen vor Ort handelte es sich um Personen aus zwei Gruppen, die aus bislang nicht geklärten Gründen in einen Streit geraten waren. Dabei kam es zu Körperverletzungsdelikten, bei denen auch Hieb- und Stichwaffen benutzt wurden. Sieben Personen mussten mit Verletzungen vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Vier davon müssen stationär behandelt werden (einer davon mit schwereren Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers).
Im Rahmen der ersten Ermittlungen, die vom Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) übernommen wurden, ergab sich bislang ein Tatverdacht gegen einen 28-Jährigen, einen 49-Jährigen und einen 56-Jährigen (alle mit Wohnsitzen in München). Alle drei wurden bei der Auseinandersetzung verletzt. Der 28-Jährige wurde zwischenzeitlich wieder aus dem Krankenhaus entlassen, vorläufig festgenommen und wegen eines versuchten Totschlags angezeigt. Die anderen beiden Tatverdächtigen werden nach wie vor im Krankenhaus behandelt. Die Ermittlungen bzgl. der Details ihrer Tatbeteiligungen dauern noch an.
Vor Ort wurden verschiedene Hieb- und Stichwaffen sowie auch drei Pkw, mit denen Tatverdächtige unterwegs gewesen sein könnten, sichergestellt. Kriminaltechnische Arbeiten sowie Spurensicherungsarbeiten wurden bei den Gegenständen und Fahrzeugen aufgenommen. Von ca. 50 Personen wurden vor Ort die Personalien festgestellt.
Das Kommissariat 11 hat mit intensiven und umfangreichen Ermittlungen sowie Vernehmungen bei den Personen begonnen. Dabei müssen die Hintergründe der Tat und auch mögliche Tatbeteiligungen der einzelnen Personen noch im Detail geklärt und zugeordnet werden. Die Ermittlungen dauern an.










