
In München wurden für Dienstag, 4. Mai, 283 neue Corona-Fälle (einschließlich 47 Nachmeldungen) und 2 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 69.167 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 64.118 Personen, die bereits genesen sind, 3.862 aktuell Infizierte sowie insgesamt 1.187 Todesfälle.
Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 99,0 (Stand 5.5.). Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt. Für München gelten aktuell die Regelungen der Inzidenzeinstufung „100-150“ (muenchen.de/corona).
Bislang (Stand 5.5.) wurden in München insgesamt 550.310 Impfungen durchgeführt (428.755 Erst- und 121.555 Zweitimpfungen). Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die impffähige Bevölkerung ab 16 Jahren, bei den Erstimpfungen bei 33,8 % und bei den Zweitimpfungen bei 9,6 % (Münchner Gesamtbevölkerung 28,9 % / 8,2 %).
Im städtischen Impfzentrum (inkl. mobile Teams und Außenstelle ISAR Klinikum) wurden insgesamt 291.910 Erst- und 93.718 Zweitimpfungen durchgeführt, in Arztpraxen wurden bisher rund 107.624 Erst- und 2.268 Zweitimpfungen verabreicht und auf das Personal der Münchner Kliniken entfallen 29.221 Erst- und 25.569 Zweitimpfungen.
Am Wochenende erfolgt keine Aktualisierung der Impfquote, da zwar selbstverständlich in München auch am Wochenende weitergeimpft wird, die komplett aktualisierte Impfstatistik aber erst am Montag vorliegt.
Von den in den vergangenen zwei Wochen neu gemeldeten Corona-Fällen mit einem eindeutigen vPCR-Ergebnis ergab sich in 91,8 % der Fälle ein Verdacht auf eine besorgniserregende Virusvariante (Variant of Concern, VOC).
Insgesamt wurden bislang 9.536 Fälle als Variante B.1.1.7, 27 Fälle als Variante B.1.351 sowie 8 Fälle als Variante P.1 bestätigt. Zur Bestimmung der südafrikanischen oder der brasilianischen Variante muss eine Genomsequenzierung durchgeführt werden, zum Nachweis der britischen Variante ist der vPCR-Test ausreichend.
Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,82 (Stand 5.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 82 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.
Der R-Wert für München wird vom Statistischen Beratungslabor des LMU-Instituts für Statistik auf Basis eines Nowcastings ermittelt (corona.stat.uni-muenchen.de/nowcast) und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 0,82 liegt diese Spannbreite zwischen 0,72 und 0,92. Am Wochenende und an Feiertagen weist das Statistische Beratungslabor keine aktuellen Werte aus, sondern berechnet die Werte im Anschluss rückwirkend.
Neben der zeitlichen Dynamik, die von der Reproduktionszahl beschrieben wird, ist deshalb für die Beurteilung des Infektionsgeschehens auch wichtig, ob die Zahl der Neuinfektionen klein genug ist, um die Infektionsketten effektiv nachvollziehen zu können und dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems durch schwere Verläufe nicht überlastet wird.
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