Bayerischer Mittelstand für Modernisierung der LKW-Abfertigung

Bayerischer Mittelstand für Modernisierung der LKW-Abfertigung

Der BVMW Bayern bewertet die aktuelle Kritik der EU-Kommission an den gegenwärtigen Verkehrsbeschränkungen Österreichs als gerechtfertigt.

Achim von Michel, Landesbeauftragter für Politik im BVMW betont: „Der neue Dosierungskalender für 2024 sieht allein am Grenzübergang Kufstein-Nord im ersten Halbjahr 24 Blockabfertigungstage vor. Dazu könnten laut Tiroler Landesregierung noch kurzfristige Tage aufgrund von Baustellen, Unfällen oder Wetter hinzukommen. Die Kosten gehen für jeden dieser Tage in die Hunderttausende mit einem System, das zu einer Entzerrung des Transportverkehrs beitragen soll, aber längst nicht mehr zeitgemäß ist.“

Der BVMW plädiert stattdessen für die zügige Einführung eines bereits mit Tirol und Südtirol erprobten digitalen Slotsystems, mit dem LKW-Fahrer bestimmte Zeitfenster für ihre Fahrten buchen können. „Mit einem solchen System, das nun von den betroffenen Staaten eingeführt werden muss, lässt sich der LKW-Verkehr weiträumig koordinieren und zeitlich entzerren, so dass lange Rückstaus an der Grenze vermieden werden können“, so von Michel. „Hier ist also auch die Bundesregierung jetzt dringend gefordert.“