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Dienstag, 7 April 2026
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Entspannt und fröhlich – Oktoberfest Auftakt 2022

Das 187. Oktoberfest auf der Münchner Theresienwiese startete trotz des kalt-nassem Wetters mit entspannten, gut gelaunten Gästen. Schon vor Sonnenaufgang warteten die ersten Fans an den Eingängen, um kurz nach 9 Uhr auf‘s Gelände und ins Lieblingsbierzelt zu stürmen. Die ersten Zelte schlossen um die Mittagszeit die Türen. Das Publikum auf dem Gelände war bunt gemischt, auch viele Familien mit Kindern trotzten der Witterung.

Zusammen mit den Münchnerinnen und Münchnern feierten Gäste aus dem Ausland, zum Beispiel aus den USA oder Frankreich. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft als Veranstalter des Münchner Oktoberfestes schätzt das Besucheraufkommen am ersten WiesnWochenende auf rund 700.000 (2019: 1 Million).

Festwirte, Marktkaufleute, Schausteller und Behörden sprechen von einem „friedlichen und entspannten Auftakt“.

Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner: „Ich freue mich über einen gemütlichen Wiesn-Auftakt, zu dem alle, Schausteller, Marktkaufleute, Wirte, die Stadt München und natürlich die Gäste ihren Beitrag geleistet haben. Für die nächsten zwei Wochen wünschen wir uns noch, dass sich Petrus wieder daran erinnert, wie anständiges Wiesn-Wetter ausschaut.“

Bierzelte
Nach Einschätzung des Wirte-Sprecher Christian Schottenhamel kamen ähnlich viele Gäste in die Festzelte, wie bei der letzten Wiesn. Die Stimmung sei geradezu euphorisch gewesen und die Menschen einfach glücklich, wieder auf der Wiesn gemeinsam feiern zu können. Der Sprecher der kleinen Wiesn-Zelte Otto Lindinger beschreibt die große Freude, sowohl der Gäste, als auch des Personals, die sich in einer ausgelassenen und gleichzeitig entspannten Stimmung gezeigt habe. Er stelle zudem eine Verjüngung des Publikums fest. Auch die Wirte der Festzelte auf der Oidn Wiesn waren glücklich über ihr Publikum und die Stimmung in ihren Zelten. Im Herzkasperlzelt wurde begeistert das Tanzbein geschwungen.

Der Renner beim Essen war das Wiesn-Hendl, aber auch fleischlose Gerichte wurden nachgefragt. Das fehlende Außengeschäft machte sich beim Bierkonsum bemerkbar.

Schausteller und Marktkaufleute
Überdachte Fahrgeschäfte hatten witterungsbedingt die Nase vorn. Vor allem Klassiker wie Riesenrad, Geisterbahn und Achterbahn, waren sehr gut besucht. Im Straßenverkauf liefen vor allem Handwärmer wie gebrannte Mandeln und Bratwürstl sehr gut.

Souvenirverkauf
Sowohl die Souvenirs mit dem neuen Oktoberfest-Logo als auch die Wiesn-Mitbringsel mit dem diesjährigen Plakatmotiv liefen gut. Maßkrüge, Kaffeetassen und Kühlschrankmagnete fanden viele Fans.

Oide Wiesn
Als „chillig und ruhig“ beschreibt Schaustellersprecherin Yvonne Heckl die Stimmung auf der Oidn Wiesn. Sie wurde besonders gern von Familien und von den Teilnehmenden des Trachten und Schützenzugs besucht. Die historische Kegelbahn und das Velodrom im Museumszelt waren stark frequentiert. Die Geisterausstellung und die Miniaturwelt zogen Groß und Klein in den Bann. Die Gäste seien einfach glückselig gewesen, wieder über die Oide Wiesn und durch das Museumszelt bummeln zu können.