
Nach der Kollision zweier S-Bahnen im Bereich des S-Bahnhofs Ebenhausen-Schäftlarn im südlichen Landkreis München laufen vor Ort weiterhin die Untersuchungen.
Nach der Kollision zweier S-Bahnen im Bereich des S-Bahnhofs Ebenhausen-Schäftlarn im südlichen Landkreis München laufen vor Ort weiterhin die Untersuchungen. Die Deutsche Bahn unterstützt umfassend die Ermittlungsarbeiten der zuständigen Behörden. Erst nach der Freigabe der Unfallstelle kann die DB vollumfänglich mit den Aufräum- und Reparaturarbeiten beginnen.
Die Bergung der Fahrzeuge mit Hilfe von Kränen wird nach aktuellem Stand voraussichtlich am morgigen Donnerstag beginnen. In Vorbereitung hierzu wurde in der zurückliegenden Nacht bereits der Fahrdraht der Oberleitung auf einer Länge von mehreren hundert Metern abgebaut.
Nach Bergung der beschädigten S-Bahnen können dann die Schäden an der Infrastruktur abschließend begutachtet und behoben werden. Eine Prognose, wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, ist daher derzeit noch nicht möglich.
Der Streckenabschnitt zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die S-Bahnen der Linie S 7 in Richtung Wolfratshausen verkehren bis Höllriegelskreuth und wenden dort vorzeitig. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen nach einem festen Fahrplan ist zwischen Wolfratshausen und Höllriegelskreuth eingerichtet.
Informationen finden Fahrgäste auch auf https://www.s-bahn-muenchen.de/fahren/betriebslage
„Den Angehörigen der Unfallopfer gehört unser tiefes Mitgefühl. Den Verletzten wünschen wir eine baldige und vollständige Genesung“, so Heiko Büttner, Chef der S-Bahn München.
Die DB hat eine Sonder-Hotline unter 0800 3 111 111 geschaltet.








