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Mittwoch, 8 April 2026
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Wärmefonds-Bilanz vorgestellt

Wärmefonds-Bilanz vorgestellt

Von Januar 2023 bis Dezember 2024 konnten Münchner*innen mit geringem Einkommen angesichts der, in Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, stark gestiegenen Energiekosten Leistungen aus dem Wärmefonds beantragen.

In den zwei Jahren wurden 15.445 Anträge in Höhe von rund 19,3 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt haben so 30.500 Münchner*innen profitiert. Die Bilanz des Wärmefonds wurde heute im Sozialausschuss des Stadtrats vorgestellt.

Bürgermeisterin Verena Dietl: „Der Wärmefonds ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie kommunale Verantwortung, soziales Engagement und solidarisches Handeln gemeinsam Wirkung entfalten können – zum Wohle der Menschen in unserer Stadt. Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen den Freien Trägern der Wohlfahrtspflege, den Stadtwerken und dem Sozialreferat wurde ein wirkungsvolles Unterstützungsangebot geschaffen, das so vielen Münchner*innen unbürokratisch und schnell geholfen hat, die erhöhten Heizkosten zu stemmen. Meinen herzlichen Dank allen, die hier mitgewirkt haben. Mein besonderer Dank gilt den Stadtwerken, die den Fonds mit 20 Millionen Euro ausgestattet hatten.“ Der Stadtrat hatte den Fonds im Oktober 2022 beschlossen, um Münchner*innen mit geringem Einkommen bei den steigenden Energiekosten als Folge des Ukraine-Kriegs zu unterstützen. Antragsberechtigt waren alle Personen, deren monatliches Nettoeinkommen unterhalb der damals geltenden Armutsgefährdungsschwelle lag und die keine Sozialleistungen aus dem SGB II und XII beziehungsweise dem Asylbewerberleistungen bezogen. Beantragt und ausgezahlt wurden die Pauschalen in den Sozialbürgerhäusern und an zahlreichen Anlaufstellen bei Trägern der Freien Wohlfahrt.